Umbrien gewinnt Nelson Mandelas Enkelin als Testimonial – Ndileka Mandela wandert „Italiens Wunderweg“

Veröffentlicht von: global communication experts
Veröffentlicht am: 06.10.2016 12:06
Rubrik: Urlaub & Reise


(Presseportal openBroadcast) - Frankfurt, 05. Oktober 2016. Die Region Umbrien freute sich in diesen Tagen gleich mehrfach über hohen Besuch: Nachdem erst Papst Franziskus im Rahmen des interreligiösen Friedenstreffens am 20. September den Wallfahrtsort Assisi besuchte, ist nun auch die Enkelin von Nelson Mandela, Ndileka Mandela, im grünen Herz Italiens zu Gast. Sie ist Patin der großangelegten regionsübergreifenden Tourismuskampagne „Italiens Wunderwege“, die das Ziel hat, die Vielseitigkeit der Wander- und Pilgerwege der Regionen Umbrien, Latium, Toskana und Marken zu zeigen.
Tourismusprojekt „Italiens Wunderwege“: Fokus auf überregionale Wanderwege in Mittelitalien
Anlässlich des „Heiligen Jahres“, das Papst Franziskus außerordentlich in diesem Jahr ausgerufen hat, wurde das internationale Projekt „Italiens Wunderwege“ ins Leben gerufen. Gläubige pilgern und schreiten im „Heiligen Jahr“ 2016 durch die so genannte „Heilige Pforte“, um den Erlass der Sündenstrafen zu erhalten – in Umbrien befinden sich elf solcher Pforten.
Federführend wird das regionsübergreifende Projekt, das unter der Schirmherrschaft des italienischen Ministeriums für Kultur und Tourismus steht, vom umbrischen Konsortium „Francesco´s Ways“ geleitet. Das Konsortium arbeitet seit mehreren Jahren daran, den Franziskusweg zu fördern und zu vermarkten. Mehr als 150 Hotels, touristische Dienstleister und Restaurants entlang des berühmten Pilgerweges gehören der Vereinigung an, die sich aus öffentlichen Institutionen und Verbänden der katholischen Kirche zusammensetzt. Ziel ist es, durch das gebündelte Fachwissen die spirituellen und touristischen Aspekte zu vereinen, Arbeitsplätze zu schaffen und die Menschen und ihre Traditionen in den Fokus zu rücken.
Um noch mehr Reisende für die überregionalen Wander- und Pilgerwege zu begeistern, kooperiert Umbrien mit den umliegenden Regionen Latium, Toskana und den Marken. Einer der bekanntesten Wege ist der Franziskusweg von Laverna oder Grecio nach Assisi und schließlich nach Rom.
Reise durch Mittelitalien: 63 Pilger wandern fünf Wunderwege mit 412 Kilometern in sieben Tagen
Im Rahmen der Kampagne „Italiens Wunderwege“ wanderten 63 Journalisten, Blogger und Influencer aus aller Welt in fünf Gruppen durch Mittelitalien. In kleinen Gruppen ging es sieben Tage lang zu Fuß, auf dem Fahrrad, mit dem Pferd und diversen anderen Verkehrsmitteln auf den fünf „Wunderwegen“, die alle, wie das Sprichwort so schön sagt, „nach Rom führen“: Je ein Team wanderte den Franziskanerweg der Marken, den Franziskusweg, den Benediktinerweg, denFrankenweg sowie die Römerstraße Via Amerina. Die letzte und sechste Etappe nach Rom wanderten die fünf internationalen Gruppe zusammen zum Petersdom. Dort gab es eine große Veranstaltung, gekrönt von einer Papstaudienz. Die Teilnehmer erlebten die Ruhe und Unberührtheit der Natur im grünen Herz Italiens, Kunst und Kultur, genossen hervorragende lokale Köstlichkeiten und Weine und lernten die charmanten Dörfer und ihre Bewohner entlang der Routen, abseits der Ziele für Massentouristen, kennen.
„Umbrien, das grüne Herz Italiens, ist sehr stolz darauf, dieses große Tourismusprojekt mit Unterstützung des Konsortiums „Francesco´s Ways“ zu leiten“, so Fabio Paparelli, Landesminister für Tourismus in Umbrien. „Wir sind davon überzeugt, dass wir die besten Voraussetzungen für aktive Urlauber und Pilger bieten. „Italiens Wunderwege“ ist für uns eine wichtige Initiative, um unsere wunderbare Region zu fördern und weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die Besonderheiten des grünen Herzens Italiens hervorzuheben und den nachhaltigen Tourismus in den Vordergrund zu stellen – abseits des Massentourismus.“
Mandelas Enkelin, Ndileka Mandela, ist das erste Mal offiziell in Umbrien. Sie ist Botschafterin des Tourismusprojekts und begleitete die Reise entlang des „Wunderweges“ Via Amerina, der in der Hauptstadt Perugia startet. Mandela ist Gründerin der Thembekile-Mandela Stiftung, die das Ziel verfolgt, Gesundheit und Bildung in Gemeinden für ein friedliches Zusammenleben zu fördern und das Erbe ihres Großvaters weiterzuführen. Die Wunderwege vereinen Wanderer unterschiedlichster Nationalitäten und Sprachen, die aus aller Welt anreisen, um die Schönheit der Natur auf den Spuren berühmter Heiliger zu entdecken.
Umbrien: Franziskusweg und Via Amerina – zu Fuß, auf dem Fahrrad oder hoch zu Ross
Eine von Umbriens berühmtesten Persönlichkeiten ist der Heilige Franz von Assisi. Dessen Leben und Wirken als Buß- und Wanderprediger haben für Gläubige weltweit eine große Bedeutung. Auf dem Franziskusweg können Reisende auf seinen Spuren unterwegs sein – nicht nur als klassische Pilger. Die „Via di San Francesco“, verläuft durch drei italienische Regionen. Sie beginnt in Florenz, führt durch Umbrien mit wichtigen Stationen wie Gubbio, Assisi und Spello und endet in Rom. Auch hoch zu Ross oder im Fahrradsattel lässt sich die Etappe durch das grüne Herz Italiens erkunden: idyllisches Hügelland, bedeutsame Orte wie Assisi, ursprüngliche Dörfer, kulinarische Spezialitäten und unvergleichliche Natur. Rund 500 Kilometer sowie Anstiege von 450 Höhenmetern müssen Pilger hinter sich bringen, die den Weg komplett erwandern wollen. Eine Herausforderung, die sich lohnt. Für Wanderer und Pilger gibt es zwei sehr klassische Routen. Von Süden nach Norden oder von Nord nach Süd: Alle Wege führen in diesem Fall nach Assisi, Geburtsort des Heiligen Franziskus. Die so genannte „Südroute“ beginnt in Greccio und führt vorbei an den berühmten Marmore-Wasserfällen bei Terni, dem Piediluco-See sowie der Kulturstadt Spoleto. Beginnend an dem malerischen Bergkloster „La Verna“ in der Toskana verläuft die „Nordroute“ über Città di Castello und Gubbio.
Die Römerstraße Via Amerina entstand im dritten Jahrhundert vor Christus und führt von der Hauptstadt Umbriens, Perugia, nach Rom. Die historische Römerstraße ist etwa 200 Kilometer und elf Etappen lang. Sie war lange die Verbindungsstraße zwischen der antiken Stadt Amerina (in der Provinz Terni, heute als Amelia bekannt) und dem römischen Veio und verdankt diesem Hintergrund ihren Namen. Der Weg ist besonders für Kunsthistoriker interessant, da sich auf der Strecke frühchristliche Katakomben der Falisker sowie mittelalterliche Schlösser und Kloster befinden. Die Via Amerina war in der Vergangenheit ein bedeutender militärischer Knotenpunkt für den Besetzungsprozess des Gebiets der Falisker und ein rascher Verbindungsweg zwischen der Machtzentrale in Rom und den bereits kontrollierten Zonen, die bis nach Umbrien reichten. Auf Hügelspitzen geklammerte Dörfer, die Krippenbildern gleichen, Nekropolen, welche die Spiritualität eines längst verschwundenen Volks bezeugen, mittelalterliche Dörfer zauberhafter Schönheit und rätselhafte Burgen sind nur einige der Landschaften, auf die Riesende entlang der Via Amerina hohen Tibertal stoßen.
Umbriens Pilgerwege – nicht nur für katholische Gläubige ein Erlebnis
Nicht zuletzt dank Hape Kerkelings Erfolgsbuch „Ich bin dann mal weg“ sind es inzwischen nicht mehr nur katholische Gläubige, die auf den Pilgerwegen unterwegs sind, sondern alle Menschen auf der Suche nach einer neuen körperlichen Erfahrung oder sich selbst. Umbrien kümmert sich längst nicht mehr ausschließlich um die religiösen Pilger auf dem Franziskusweg: Auch Reisende, die nur eine oder mehrere Etappen des Weges gemütlich zurücklegen wollen, um die Region kennenzulernen, finden ihre perfekte Tour auf der neuen Website „Francesco’s Ways“. Für Wanderer, Fahrradfahrer und Reiter gibt es komplette Reisepakete von zwei Tagen bis zu einer mehrwöchigen Tour inklusive Hotels. Insgesamt gibt es in Umbrien knapp 4.000 touristische Unterkünfte. Den Großteil bilden Anbieter von Urlaub auf Landgütern, so genannte „Agriturismi“. Bei den Unterkünften zeichnet sich ein Trend ab: Individualität statt Hotel. Ferienhäuser, Bed & Breakfasts und Landgüter verzeichnen ein Gästewachstum von über sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Klöster werden als Unterkünfte immer beliebter und konnten im vergangenen Jahr 15 Prozent mehr ausländische Touristen begrüßen als noch 2014.
Umbrien 2.0: Innovative App für den Franziskusweg
Pilger bekommen von Umbrien ein sehr modernes Hilfsmittel: die App „Francesco’s Ways“. Sie steht bei GooglePlay oder bei iTunes zum Download bereit. Auf mobilen Endgeräten stellt die Anwendung umfangreiche Informationen und Karten rund um den Franziskusweg bereit. Nutzer können sich per GPS auf dem Franziskusweg orten und führen lassen. Die App liefert parallel interessante Fakten zu Geschichte, Kultur und Natur des Aufenthaltsortes und gibt Tipps für Services entlang der Strecke. Eine Besonderheit der App ist der Chat, der es Pilgern ermöglicht, während ihrer Tour direkt in Kontakt mit Stadtführern, Anbietern von Ausflügen und Gepäcktransporteuren zu treten.
Laut der neuesten Tourismusstatistik hat Umbrien, das grüne Herz Italiens, im vergangenen Jahr mehr Touristen angezogen als noch 2014. Insgesamt verzeichnete die Region 2,4 Millionen Touristenankünfte, davon 709.031 von Ausländern – ein Wachstum von 3,2 Prozent. Nach den Niederländern bilden die Deutschen die zweitgrößte Besuchergruppe außerhalb Italiens: 70.038 Touristen aus Deutschland haben 2015 knapp 260.000 Nächte in Umbrien verbracht. Ein positiver Trend: Die Zahlen bedeuten ein stabiles Wachstum auf dem deutschen Markt.
Mehr Informationen zum Projekt „Italiens Wunderwege“ unter www.italianwonderways.com/en/, auf der eigens eingerichteten Facebookseite (www.facebook.com/IWWays/) und www.umbriatourism.it/de
Bildmaterial und Videos sind unter nachfolgendem Links herunterzuladen:
https://www.dropbox.com/sh/iemtli3m5by6h5s/AABj8YG8KzeueHeJvs3l02O5a/foto%20cammini?dl=0
https://www.dropbox.com/sh/iemtli3m5by6h5s/AAD8WUOAWUD95i3beWw-NpEya/foto%20cena%20conclusiva?dl=0

Über Umbrien:
Umbrien mit seiner Hauptstadt Perugia ist eine Region für Kunst- und Kultur-Liebhaber, Naturfreunde, Wanderer, Radfahrer, Gourmets und natürlich Pilger. Mit seinen mittelalterlichen Städten erleben Reisende praktisch Museen unter freiem Himmel. Große Abwechslung und große Herausforderungen bietet die Natur. Sport und Abenteuer in Umbrien gibt es auf Flüssen, Seen und in den Bergen für diejenigen, die nicht stillhalten können: Canyoning, Rafting, Mountain Biken, Straßenradfahren, Klettern, Höhlenwandern oder Motorrad-Touren machen jeden Tag zu einem neuen Erlebnis. Die sieben Naturschutzgebiete Umbriens bieten besondere Pflanzen- und Tierwelten von großem naturwissenschaftlichem Interesse. Weitere Informationen unter www.umbriatourism.it/de
Weiteres, printfähiges Bildmaterial erhalten Sie gerne auf Anfrage oder zum Download unter: http://bit.ly/1JRv2hf. Die aktuelle Pressemappe finden Sie unter: http://bit.ly/1pqm5sL
Über Ndileka Mandela und die Thembekile Mandela Foundation
Ndileka Mandela ist die erste Enkelin von Nelson Mandela und Gründerin der Thembekile-Mandela Stiftung, die 2012 ins Leben gerufen wurde. Die Stiftung fördert Bildung und Gesundheit in Gemeinden und unterstützt diese sich für soziale Werte einzusetzen. Ndileka Mandela selbst hat über fünfzehn Jahre Erfahrung in der Medizin: Sie ist ausgebildete Krankenschwester und Hebamme und begann ihre Karriere als Krankenschwester auf der Intensivstation mehrerer südafrikanische Krankenhäuser. Sie arbeitet später als Pharmareferentin für die Pharmaunternehmen Sandoz und Scherag. Nachdem sie der Pharmaindustrie den Rücken kehrte, arbeitete sie als Venenspezialistin in einem pathologischen Institut und Gemeindeschwester in der Prime Cure Clinic in Pretoria (Südafrika), wo sie in die Marketingabteilung befördert wurde. Nach der Entlassung ihres kranken Großvaters aus dem Krankenhaus 2011, widmete sie sich seiner Pflege und fungierte als Mittler zwischen Familie und dem Ärzteteam um Mandela. Als sie die frühere Universität von Nelson Mandela besuchte und sie diese in einem Zustand des Verfalls vorfand, kümmerte sie sich um deren Erhaltung – die Geburtsstunde für die heutige „Thembekile Mandela Foundation“. Mandela ist Weitere Informationen unter www.tmandelafoundation.org

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