German Pellets: Insolvenzbericht vorgestellt

Veröffentlicht von: CLLB Rechtsanwälte Partnerschaftsges. mbB
Veröffentlicht am: 12.10.2016 16:57
Rubrik: Recht & Politik


(Presseportal openBroadcast) - München, Berlin 11. Oktober 2016 – Am 05. Oktober 2016 wurde vor dem Amtsgericht Schwerin der offizielle Insolvenzbericht zum Mutterkonzern German Pellets GmbH vorgestellt. Wie sich bereits im Juli 2016 andeutete, fiel die Insolvenzmasse sehr gering aus.

Nach Angabe der Insolvenzverwalterin Frau Rechtsanwältin Schmudde stehen Forderungen in Höhe von rund 427 Mio. Euro nur etwa 10 Mio. Euro als Insolvenzmasse gegenüber. Sollte dieser Betrag nicht noch durch Kosten des Insolvenzverfahrens reduziert werden, ergäbe sich eine Insolvenzquote von rund 2,3%. Das bedeutet, bei einer Einlage von 10.000 € bekäme ein Anleger nur noch 230 Euro zurück.

Betroffen sind etwa 17.000 Anleger, die rund 280 Mio. Euro allein in Deutschland investierten.

Vor diesem Hintergrund rät CLLB Rechtsanwälte dringend allen betroffenen Gläubigern, die sich noch nicht anwaltlich vertreten lassen, möglichst schnell ihre schadenersatzrechtlichen Ansprüche gegen den Geschäftsführer Peter Leibold direkt prüfen zu lassen.

CLLB Rechtsanwälte sieht gute Chancen, Ansprüche direkt gegen Herrn Leibold durchzusetzen, da nach unserer Einschätzung die Wertpapierprospekte gravierende Prospektfehler enthalten. Klageverfahren gegen Herrn Leibold laufen bereits.

Nach Auffassung der Insolvenzverwalterin Frau Schmudde war die German Pellets GmbH wohl schon seit Mitte 2015 zahlungsunfähig. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen Insolvenzverschleppung laufen noch. Anhaltspunkte für deliktische Haftungsansprüche gegen Herrn Leibold als Geschäftsführer und die zuständigen Wirtschaftsprüfer verdichten sich jedoch.

So sollen falsche Umsatzzahlen verbucht worden sein, Lagerbestände wurden verbucht, obwohl sie nicht bestanden. Auf dem Werksgelände in Wismar wurden eine manipulierte Siloanlage und eine ungeeichte Waage gefunden.

CLLB Rechtsanwälte prüft derzeit auch Haftungsansprüche gegen die Wirtschaftsprüfer und die weiteren Prospektverantwortlichen.

CLLB Rechtsanwälte vertreten bereits mehrere Anleger. Wir helfen Ihnen bei der Durchsetzung und Wahrung Ihrer Rechte direkt gegen Herrn Peter Leibold und andere Prospektverantwortliche.

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CLLB Rechtsanwälte, Cocron, Liebl, Leitz, Braun, Kainz Partnerschaft mbB, Panoramastr.1. 47, 10178 Berlin, Fon: 030 / 288 789 60, Fax: 030 / 288 789 620; Mail: kanzlei@cllb.de, Web: www.cllb.de

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CLLB Rechtsanwälte steht für herausragende Expertise auf dem Gebiet des Zivilprozessrechts. Die Ausarbeitung und erfolgreiche Umsetzung einer zielführenden Prozessstrategie ist nicht nur in Großverfahren mit mehreren hundert geschädigten Investoren ein entscheidender Faktor. Auch komplexe Einzelverfahren gerade mit internationalem Bezug können nur durch den Einsatz spezifischer Erfahrung und detaillierter Sach- und Rechtskenntnis optimal geführt werden. Unsere Anwälte sind deshalb mit der Funktionsweise von Finanzprodukten der geregelten und ungeregelten Märkte bestens vertraut, als Kapitalmarktrechtspezialisten ausgewiesen und verfügen über langjährige, d.h. zum Teil mehr als zehnjährige, einschlägige Justizerfahrung vor Gerichten in der gesamten Bundesrepublik. Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte wurde im Jahr 2004 in München gegründet und konnte sich durch zahlreiche Erfolge in aufsehenerregenden Verfahren bereits nach kurzer Zeit etablieren. Beinahe zwangsläufig war deshalb die Erweiterung der Repräsentanz mit Eröffnung eines weiteren Standortes in der Bundeshauptstadt Berlin im Jahr 2007. Neben den vier Gründungspartnern István Cocron, Steffen Liebl, Dr. Henning Leitz und Franz Braun, deren Anfangsbuchstaben für die Marke "CLLB" stehen, ist mit Alexander Kainz seit 2008 ein weiterer Partner für den Mandantenerfolg verantwortlich. Mittlerweile vertreten zwölf Rechtsanwälte von CLLB die rechtlichen Interessen ihrer Mandanten. Sie sind dabei vorwiegend auf Klägerseite tätig und machen für sie Schadensersatzforderungen geltend. Das heißt kurz zusammengefasst: Wir können Klagen.


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