Große Einsparpotenziale in der Landwirtschaft

Veröffentlicht von: Borgmeier PR
Veröffentlicht am: 13.10.2016 17:17
Rubrik: Umwelt & Energie


(Presseportal openBroadcast) - Förderungen zur Steigerung der Energieeffizienz / Zuschüsse für LED-Beleuchtung noch bis zum 31.12.2016 beantragen

Eisenach, Oktober 2016. Vom Anbau pflanzlicher Erzeugnisse über die Milchgewinnung bis hin zur Geflügelhaltung – die Landwirtschaft ist ein vielfältiger Bereich. Für all diese Tätigkeiten und die tägliche Bewirtschaftung ihrer Höfe und Ländereien benötigen Landwirte viel Energie. Zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau fördert das Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Investitionen von kleinen und mittleren Unternehmen. „Schwerpunkte sind hierbei die Modernisierung, der Neubau und die systematische Optimierung des Betriebes. Zwei Drittel der für 2016 vorgesehenen Fördergelder wurden bereits beantragt“, weiß Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Cornelius Ober, Geschäftsführer der ESA-Energieberatung, einem Geschäftsbereich der Cornelius Ober GmbH mit Sitz in Eisenach, Thüringen.

Heizungen in Ställen richtig einstellen
Bei landwirtschaftlichen Unternehmen herrscht ein hoher Energieverbrauch, doch auch die Einsparpotenziale sind groß. Zertifizierte Energieberater analysieren Energieverbrauchsprofile von Gebäuden und Betriebsabläufen und können so Einsparmöglichkeiten aufzeigen. Beratungen von durch das BLE zugelassenen Sachverständigen wie Cornelius Ober fördert das Bundesamt zudem bis zu 80 Prozent. „Stallklimatisierung, Verbesserung der Wärmedämmung, Installation von Milchvorkühlern und der Austausch der Beleuchtung sind nur einige Beispiele für mögliche Investitionen. Eine Umdeckung der Gewächshaushülle von Einfachverdeckung auf festinstallierte Mehrfachbedachung ermöglicht bei entsprechend konzipierten Gewächshäusern bis zu 70 Prozent Energieeinsparung. Aber auch Installationen von Geräten mit moderner Technik wie beispielsweise elektrische Motoren, Pumpen oder Ventilatoren erzeugen mehr Leistung bei geringerem Stromverbrauch und verbessern so die Energieeffizienz“, erklärt Cornelius Ober. Bei der Milchgewinnung verbraucht die Melkanlage einen Großteil der Energie. Zu große Aggregate oder Milchkühltanks verbrauchen unnötig Strom, denn das ungenutzte Volumen des Tanks müssen Landwirte mitkühlen. Sie sollten deshalb die Anlage und den Tank der Herdengröße anpassen. Ferkelnester brauchen hingegen Heizungsanlagen. Doch die notwendige Heizleistung im Winter wird bestimmt durch die niedrigste Außentemperatur, die im Winter auftreten kann. Aber nur wenige Tage im Jahr benötigen Landwirte die größte Leistung. Falsche Einstellungen oder eine schlechte Abstimmung zwischen Heizung und Lüftung der Stallungen führen jedoch zu einem erhöhten Stromverbrauch. Auch bei der Geflügelhaltung spielt die richtige Temperatur in Ställen eine wichtige Rolle, da die Tiere eine hohe Grundwärme benötigen. Gebäude für die Geflügelhaltung bedürfen deshalb einer geeigneten Dämmung, da sonst viel Wärme über die Stalldecken entweicht.

Kraftstoffverbrauch minimieren
Doch nicht nur in der Viehhaltung herrscht ein großer Energieverbrauch. Auch die richtige Lagerung von pflanzlichen Erzeugnissen, beispielsweise die Gebäudelagerung von Kartoffeln, verbraucht viel Strom. Angemessene Belüftung und der Einsatz der maschinellen Kühlung ermöglichen jedoch erst die richtige Lagerung. Ventilatoren neuer Bauart weisen über eine optimierte Form und Anordnung der Lüfterflügel bei vergleichbarer Luftleistung einen geringeren Energieverbrauch als ihre Vorgänger auf. Auf sorgfältige Wartung und Pflege der Geräte und Schlepper sollten Landwirte außerdem achten, denn diese Maßnahmen verringern den Kraftstoffverbrauch. „Geräte mit geringem Leistungsbedarf und die Ausrüstung der Maschinen mit Techniken zum Kraftstoffsparen bieten hier Vorteile. Aber auch die Anpassung von Geräten und Schleppern an die Einsatzbedingungen und Fahren mit reduzierter Motordrehzahl im Allgemeinen helfen den Kraftstoffverbrauch zu verringern“, weiß Cornelius Ober.

Beleuchtungssysteme austauschen
Zudem spart die Umrüstung der vorhandenen Beleuchtungssysteme auf LED-Technik Energie. Noch bis zum 31. Dezember 2016 fördert das BLE 15 Prozent des Investitionsvolumens von Klein- und Mittelunternehmen. „Eine vorherige Energieberatung ist zwar nicht unbedingt erforderlich für die Zuschüsse, aber empfehlenswert. Denn auch die Beratungskosten fördert das Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung mit bis zu 80 Prozent. Bei einem Ist-Zustand von 100.000 kWh lassen sich durch den Austausch der Leuchtmittel beispielsweise 60.000 kWh einsparen“, berichtet Cornelius Ober. Doch das BLE fördert nicht nur die Investitionsmaßnahmen und die Beratungskosten, sondern auch sogenannte Energieeffizienztische. Mit dieser Maßnahme möchte das Bundesamt verschiedene landwirtschaftliche Unternehmen sowie Firmen aus der Technologie- und Energiebranche zusammenbringen, damit sie sich über die Steigerung der Energieeffizienz austauschen. Energieberater wie Cornelius Ober betätigen sich bei den Energieeffizienztischen als Moderatoren und ermöglichen so den Wissenstransfer zwischen verschiedenen Branchen.

Weitere Informationen unter www.esa-energieberatung.de

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