Anstieg der EEG-Umlage bestätigt

Veröffentlicht von: REDTREE GmbH
Veröffentlicht am: 14.10.2016 15:28
Rubrik: Umwelt & Energie


(Presseportal openBroadcast) - Heute wurde bestätigt, dass die EEG-Umlage von 6,35 auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde ansteigen wird. Damit ist sie so hoch wie noch nie. Stromkunden befürchten nun einen Anstieg ihrer Energiekosten.

Die EEG-Umlage (Umlage nach dem Erneuerbare Energien-Gesetz) wird im kommenden Jahr ansteigen. Bisher lag diese bei 6,35 Cent pro Kilowattstunde. 2017 wird sie 6,88 Cent betragen. Möglicherweise wird diese Erhöhung einen Anstieg der Stromrechnung für Verbraucher bedeuten, doch neben der EEG-Umlage sind noch weitere Faktoren an der Entwicklung des Strompreises beteiligt. So beeinflussen auch die Höhe der Einkaufspreise für Strom an der Börse und die Entwicklung der Netzentgelte den Strompreis. Der Netzbetreiber Tennet hat bereits angekündigt, dass er die Netzentgelte 2017 um 80 % erhöhen wird. Dieser Anstieg könnte ebenfalls großen Einfluss auf den Strompreis haben.
Parallel zum Anstieg der EEG-Umlage sind die Einkaufspreise an der Börse gesunken. Dies könnte bedeuten, dass sich die beiden Faktoren gegenseitig ausgleichen, sodass sie keinen Effekt auf den Strompreis haben sollten. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Energieversorger die gesunkenen Einkaufspreise über ihre Stromtarife an die Verbraucher weitergeben.
Verbraucher können sich gegen die voraussichtliche Preiserhöhung wehren, indem sie zu einem Versorger wechseln, der gleichbleibend günstige Tarife anbietet. Den passenden Versorger finden sie schnell und sicher über den Deine-Versorger.de-Tarifvergleich.
“Wir rechnen im nächsten Jahr auf breiter Front mit Preisanstiegen bei vielen Versorgern, da die höhere EEG-Umlage und der angekündigte Anstieg der Netzentgelte nur schwer zu kompensieren sein werden.”, Gregor Zens, Geschäftsleitung Deine-Versorger.de
Hintergründe des Anstiegs der EEG-Umlage
Auch wenn die gesunkenen Einkaufspreise an der Börse die Auswirkungen der höheren EEG-Umlage auf die Stromrechnung der Verbraucher eindämmen könnten, sind wahrscheinlich gerade sie es, die diesen Anstieg erst bewirkt haben. Je niedriger der Erlös an der Börse, desto mehr Geld muss über die EEG-Umlage eingenommen werden, damit die Betreiber von Windkraft- und Solaranlagen die ihnen zugesagten Energiepreise erhalten. Hier wird also mehr Geld benötigt, um die Differenz auszugleichen. Die Reserven im EEG-Konto haben sich in diesem Jahr viel stärker reduziert als noch in 2015. Demgegenüber spielt der Ausbau im Erneuerbaren-Sektor kaum eine Rolle. Die Garantiepreise, die neue Anlagen für den erzeugten Strom erhalten, sind deutlich niedriger als für ältere. Während bei Windkraftanlagen ein eindeutiger Zubau zu verzeichnen ist, fällt dieser bei Solaranlagen deutlich geringer aus.

Einfluss der Netzentgelterhöhung auf den Strompreis
Neben der EEG-Umlage und den Einkaufspreisen an der Börse wirken sich auch die Netzentgelte auf den Strompreis aus. 2017 werden auch diese massiv erhöht. Der Netzbetreiber Tennet wird die Netzentgelte voraussichtlich um 80 % erhöhen. Dieser Anstieg ergibt sich, dem Unternehmen zufolge, aus den Herausforderungen, denen es sich aufgrund der Energiewende gegenübersieht. Rund die Hälfte aller Haushalte in Deutschland wird von dieser Erhöhung betroffen sein. Bei einem dreiköpfigen Haushalt entstehen dadurch Mehrkosten von ca. 30 Euro im Jahr. Je nachdem, wie sich die höhere EEG-Umlage auf den Strompreis auswirken wird, könnten so insgesamt Mehrkosten von 30 bis 50 € auf die Verbraucher zukommen.


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Aktuell ist noch nicht völlig klar, in welcher Höhe die gestiegenen Kosten an die Verbraucher weitergegeben werden. Dass es bei vielen Versorgern einen Preisanstieg geben wird, steht allerdings so gut wie fest. Um trotzdem Stromkosten zu sparen. können Verbraucher den einfachen und fairen Tarifvergleich von Deine-Versorger.de nutzen.
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