Hormonelle Verhütung

Veröffentlicht von: MSD SHARP & DOHME GMBH
Veröffentlicht am: 17.10.2016 13:16
Rubrik: Gesundheit & Medizin


(Presseportal openBroadcast) - Mögliche Alternativen für Raucherinnen

Haar, Oktober 2016. Geht es um die Wahl ihres Verhütungsmittels, haben Frauen in Deutschland einen klaren Favoriten: die Antibabypille. 53 Prozent verlassen sich auf ihre empfängnisverhütende Wirkung. Doch nicht für alle Frauen ist eine klassische Kombinationspille, deren Wirkung auf den Sexualhormonen Östrogen und Gestagen beruht, erste Wahl. Die aktuelle WHO Leitlinie "Auswahlkriterien von Kontrazeptiva" weist beispielsweise darauf hin, dass Raucherinnen, die eine kombinierte Pille einnehmen, ein höheres Risiko haben, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken als Nichtraucherinnen. Frauen über 35 Jahre, die weniger als 15 Zigaretten pro Tag rauchen, sollten laut Leitlinie nur in Ausnahmefällen mit einer klassischen Pille verhüten, stärkeren Raucherinnen wird der Verzicht auf diese Form der Verhütung empfohlen. Deutlich positiver als kombinierte Pillen bewertet die Leitlinie die Gruppe der östrogenfreien Pillen: Unabhängig vom Alter und der Zahl der täglich konsumierten Zigaretten gelten durch das Rauchen keine Einschränkungen für die Einnahme. Nicht nur für Raucherinnen können östrogenfreie Pillen eine Alternative sein: Auch für stark übergewichtige Frauen mit einem BMI über 30, für Migränepatientinnen ohne Aura und stillende Mütter bewertet die Leitlinie diese Pillen positiver als den Klassiker.

Im Hinblick auf die Zuverlässigkeit ist die östrogenfreie Pille, deren Wirkung auf einem Gestagen basiert, mit der klassischen kombinierten Pille vergleichbar. Anders als bei sogenannten Minipillen, die täglich zum selben Zeitpunkt eingenommen werden müssen, und bei denen eine vergessene Pilleneinnahme nur innerhalb von 3 Stunden nachgeholt werden kann, kann eine vergessene Einnahme östrogenfreier Pillen mit dem Wirkstoff Desogestrel (z. B. Jubrele®) innerhalb von 12 Stunden nachgeholt werden, ohne dass die Zuverlässigkeit der Methode leidet.

Wie alle hormonellen Verhütungsmittel wird eine östrogenfreie Pille nach einem ausführlichen Beratungsgespräch verschrieben, in dem der Frauenarzt prüft, ob bestimmte persönliche Risikofaktoren für Thrombosen oder andere Erkrankungen
(z. B. Lebererkrankungen oder bestimmte Tumoren) gegen die Anwendung der Pille sprechen. Zudem klärt der Arzt über mögliche Nebenwirkungen wie zum Beispiel Blutungsunregelmäßigkeiten, Akne, Stimmungsschwankungen oder Brustschmerzen auf. Mehr Informationen zum Thema Verhütung bietet ein Informationsangebot der Firma MSD im Internet unter www.msd-gesundheit.de/verhuetung.

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