Umfrage ergibt: Unternehmen in Großbritannien agieren wenig auf Mitarbeiterengagement

Veröffentlicht von: Saba Software
Veröffentlicht am: 18.10.2016 10:16
Rubrik: Finanzen & Versicherungen


(Presseportal openBroadcast) - Unternehmen sind oft nicht über die Ansichten ihrer Mitarbeiter zu Engagement, Schulung und Laufbahnentwicklung im Bilde

- Weibliche Mitarbeiter werden seltener um Feedback gebeten als männliche Kollegen
- Die Hälfte der Befragten erachtet Unternehmensverfahren für Mitarbeiter-Feedback als unzureichend
- Nur ein Fünftel der Mitarbeiter ist sehr zufrieden mit der eigenen beruflichen Entwicklung

Saba (https://www.saba.com/de), ein weltweit führender Anbieter cloudbasierter intelligenter Talentmanagementlösungen, stellte heute die Ergebnisse einer unabhängigen Umfrage (https://www.saba.com/us/dynamic-landing/resource/go/closing-the-engagement-gap/)vor, aus denen hervorgeht, dass Unternehmen nicht umfassend über die Ansichten ihrer Mitarbeiter zu Engagement, Schulung und Laufbahnentwicklung im Bilde sind. Die Online-Umfrage von Saba wurde im August 2016 bei 600 Personalleitern und Mitarbeitern in Großbritannien durchgeführt und verdeutlicht die Notwendigkeit konsistenter Rückmeldungen von Mitarbeitern aller Altersgruppen und Geschlechter, um eine exakte Messung des Engagements im gesamten Unternehmen zu erhalten. Sie bestätigte auch den Bedarf an kontinuierlichem Feedback zur frühzeitigen Erfassung von Differenzen zwischen Wahrnehmung und Realität der Wirksamkeit von Schulungs- und Entwicklungsprogrammen.

Wie werde ich gehört, wenn mich niemand fragt?
Die Umfrage zeigte, dass in Unternehmen Kanäle für Engagement und Rückmeldungen an HR und das Management fehlen, denn die Mehrheit der Mitarbeiter wird selten - weniger als einige Male pro Jahr - um Feedback gebeten.

- 65 Prozent der weiblichen Mitarbeiter gaben an, dass sie nur selten um Feedback gebeten werden, gegenüber 51 Prozent der männlichen Mitarbeiter.
- Gleichzeitig ist es Frauen öfter unangenehm, sich zu äußern. Nur 60 Prozent der befragten Frauen geben bereitwillig Feedback, im Vergleich zu 67 Prozent der Männer. Das deutet auf eine statistische Differenz hin, die ein umgehendes Eingreifen der Personalabteilungen und Lernteams erfordert.

In Anbetracht dieser Statistiken und Anomalien bezüglich des Engagements überrascht es nicht, dass mehr als die Hälfte der Führungskräfte (51 Prozent) und Mitarbeiter (50 Prozent) der Ansicht sind, dass ihr Unternehmen nicht über gute Verfahren für das Mitarbeiter-Feedback verfügt.

Und in der Praxis?
Obwohl alle Befragten der Ansicht waren, dass ihre Unternehmen keinen ausreichenden Zugang zu effektiven Schulungen bieten, überraschen die Differenzen zwischen den Antworten.

- Nur 19 Prozent der Mitarbeiter bezeichnen ihr Unternehmen als "sehr effektiv" bei der Bereitstellung des einfachen Zugangs zu Schulungen, und 18 Prozent sind der Ansicht, dass das Schulungs- und Entwicklungsangebot ihres Unternehmens ihre Aufstiegschancen verbessert. Personalleiter sehen das deutlich optimistischer: In dieser Gruppe sind es 33 bzw. 34 Prozent.

Diese Differenzen in der Wahrnehmung stehen in direktem Zusammenhang mit dem Mangel an Kanälen für kontinuierliches Feedback in Unternehmen. Wenn Unternehmen nicht über die Ansichten ihrer Mitarbeiter im Bilde sind, können sie kaum effektive Programme für die berufliche Entwicklung der Mitarbeiter anbieten.

Überraschung bei der Millennial-Generation
Schulung beeinflusst die Mitarbeiterbindung.

Millennials stellen ein besonders hohes Abwanderungsrisiko dar. 84 Prozent dieser Gruppe sind jedoch nach eigenen Angaben eher geneigt, bei ihrem derzeitigen Unternehmen zu bleiben, wenn sie Zugang zu hochwertiger Schulung und Entwicklung erhalten. Dieser Anteil ist deutlich größer als die 73Prozent unter älteren Kollegen (Gen X- und Baby-Boomer-Generation), die selbst bei hochwertigen Schulungen eher abwanderungsgewillt sind.

"Obwohl die meisten Unternehmen sich der Bedeutung der Mitarbeiter für den Erfolg bewusst sind, zeigt die Umfrage von Saba, dass es ihnen oft schwerfällt, ihre Mitarbeiter wirksam anzusprechen, zu bewerten und zu entwickeln", so Theresa Damato, VP Global Marketing bei Saba. "Unternehmen müssen sich auf die bedeutende Rolle der kontinuierlichen Entwicklung für das Mitarbeiterengagement und die Mitarbeiterbindung konzentrieren. Dazu zählen auch neue Wege zur Gestaltung wirksamer Programme auf der Grundlage von Kanälen für häufigeres und konsistenteres Feedback. Dadurch verbessern sie nicht nur das Engagement, sondern stellen auch einen klaren und direkten Bezug zwischen den Talentmanagement-Programmen und der Leistung des Einzelnen und des Unternehmens her."

Weitere Informationen über den Ansatz von Saba zur Verknüpfung von kontinuierlichem Feedback mit Problempunkt-Analyse und Aktionsplänen innerhalb einer einheitlichen Talentmanagement-Lösung finden Sie auf der Website Saba Pulse 360 (https://www.saba.com/us/apps/pulse-360/).

Umfragemethodik

Diese unabhängigen Umfrage wurde zwischen dem 4. August und dem 11. August 2016 online durchgeführt und erreichte N=900 Personalleiter und N=900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unter den Personalleitern befanden sich N=600 in den USA und N=300 in Großbritannien. Die Befragten mussten in einer leitenden Funktion oder als Entscheidungsträger für das Personalwesen und/oder Lernen und Entwicklung in ihrem Unternehmen tätig sein. Unter den MitarbeiterInnen befanden sich N=600 in den USA und N=300 in Großbritannien. Die Befragten mussten Vollzeitarbeitnehmer sein, die nicht im Personalbereich tätig sind.

Um mehr zu der Saba Umfrage zu erfahren, klicken Sie bitte hier (https://www.saba.com/us/dynamic-landing/resource/go/closing-the-engagement-gap/).

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