"Kein Zutritt für Einbrecher!" - Expertengespräch der ERGO Versicherung

Veröffentlicht von: ERGO Versicherung
Veröffentlicht am: 19.10.2016 15:08
Rubrik: Freizeit & Hobby


(Presseportal openBroadcast) - So senken Sie das Einbruchsrisiko

Die Zahl der Wohnungseinbruchsdiebstähle hat 2015 im Vergleich zum Vorjahr um fast 10 Prozent zugenommen. Dabei lassen sich Langfinger auch vom hellen Tageslicht nicht abhalten. So erfolgt vor allem in den Großstädten ein Großteil der Einbruchsversuche mitten am Tag, während die Bewohner arbeiten oder einkaufen. Umso wichtiger ist ein guter Einbruchschutz. Ein paar Vorsichtsmaßnahmen und eine professionelle Sicherungstechnik können viele Einbrüche verhindern. Rolf Mertens, Versicherungsexperte von ERGO, gibt nützliche Tipps und informiert über finanzielle Förderungen.


Wie können sich Eigentümer und Mieter vor Einbrüchen schützen und potenziellen Dieben den Einstieg in das Zuhause erschweren?

Einbrecher bevorzugen Wohnungen und Häuser, in die sie schnell und unbemerkt eindringen können. Sie wählen gerne dunkle, also schwer einsehbare Ecken, in denen sie kaum zu sehen sind. Deshalb hilft - gerade in der Dämmerung und nachts - eine gute Beleuchtung der einbruchgefährdeten Bereiche rings um das Haus und auf Zugangswegen. Auch der Sichtschutz spielt eine große Rolle. Dichte und hohe Bäume oder Hecken an Zugängen zu einbruchskritischen Stellen schützen leider nicht nur Bewohner vor neugierigen Blicken, sondern helfen auch Einbrechern, versteckt tätig zu werden. Hier kann ein Rückschnitt oder gar ein Entfernen der Gewächse Abhilfe schaffen. Zudem sollten Bewohner darauf achten, dass Gegenstände wie Mülltonnen oder Leitern, die einen Einstieg in die Wohnung erleichtern können, nicht offen herumstehen.


Wie sollten Eigentümer und Mieter Türen und Fenster sichern, um Einbrechern den Zugang zu Haus oder Wohnung zu verwehren? An wen können sich Bewohner wenden, wenn es um den passenden Einbruchschutz geht?

Eine auf die individuelle Situation abgestimmte Sicherheitstechnik, Vorsichtsmaßnahmen der Bewohner und nicht zuletzt auch aufmerksame Nachbarn führen nach Erfahrungen der Polizei dazu, dass über ein Drittel aller Einbruchsversuche misslingen. Folgende Regeln sollten Eigentümer und Mieter beachten: Selbst bei kurzer Abwesenheit die Tür nicht nur ins Schloss fallen lassen, sondern richtig abschließen. Ebenso wichtig: Alle Fenster, auch in oberen Stockwerken, schließen. Gekippte Fenster oder offene Balkontüren sind für Einbrecher wie eine Einladung. Zum Schutz vor Einbrüchen empfiehlt die Polizei zudem eine stabile, mechanische Sicherung von Fenstern und Türen. Denn bei mehr als der Hälfte aller Einbrüche können sich die Diebe durch einfaches Aufhebeln von Fenstern und Türen Zugang verschaffen. Sicherungen am Türblatt oder -rahmen, an Türbändern, Türschlössern, Beschlägen oder Schließblechen sollten jedoch vom Fachmann angebracht werden, der die einzelnen Bauteile optimal aufeinander abstimmt. Bei der Sicherung der Fenster sind vor allem die Beschläge, Verriegelungen und die Verglasung Ansatzpunkte für Verbesserungen. An besonders gefährdeten Stellen, wie Keller- oder häufig gekippten Toilettenfenstern, kommt auch eine Vergitterung in Frage. Geschlossene Rollladen sind kein wirksamer Schutz gegen Einbrecher: So ist für alle sichtbar, dass kein Bewohner zu Hause ist. Zudem sind Rollladen meistens aus Kunststoff und bieten keinen ausreichenden Widerstand. Rollladensicherungen können aber zumindest verhindern, dass Eindringlinge die heruntergelassenen Rollladen hochdrücken und so an Fenster und Türen kommen. Da jedes Haus und jede Wohnung so individuell ist wie seine Bewohner, sollte das jeweilige Sicherheitskonzept maßgeschneidert sein. Die meisten Landeskriminalämter haben zu diesem Zweck Beratungsstellen eingerichtet (www.polizei-beratung.de/opferinformationen/beratungsstellen-suche.html).


Bauliche Maßnahmen, die dem Einbruchschutz dienen, haben sich als wirksam für die Prävention herausgestellt. Eine Investition in Sicherheitstechnik kann jedoch teuer werden. Stehen dafür Fördermittel bereit?

2015 verursachten knapp 96.000 registrierte Einbrüche einen Schaden von 441 Mio. Euro, allein bei den gestohlenen Gegenständen. Eine Hausratversicherung kommt in der Regel zwar für den materiellen Verlust auf. Doch ein Einbruch bedeutet für die Geschädigten meist weit mehr als nur einen materiellen Verlust. Oft leiden die Betroffenen noch lange unter der Angst vor einer Wiederholung. Daher ist es wichtig, entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Hier gibt es auch finanzielle Unterstützung: So fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine Reihe von Maßnahmen zum Einbruchschutz mit Krediten oder Investitionszuschüssen. Eigentümer und - unter bestimmten Voraussetzungen - auch Mieter können die Förderung im Rahmen bestehender KfW-Programme zu altersgerechten Umbauten und zur energetischen Sanierung direkt bei der KfW beantragen.
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