Riskant: Die Deutschen speichern ihre Fotos nicht sicher

Veröffentlicht von: reichelt elektronik
Veröffentlicht am: 28.11.2016 10:24
Rubrik: Freizeit & Hobby


(Presseportal openBroadcast) -

Sande, 28.11.2016. Die schönsten Momente im Leben lassen sich mühelos und jederzeit mit Smartphone und Digitalkamera festhalten. Aber die meisten Fotos werden anschließend völlig unzureichend vor Datenverlust geschützt, wie eine aktuelle Umfrage im Auftrag von reichelt elektronik (https://www.reichelt.de/) (https://www.reichelt.de/) zeigt.

Deutschland einig Fotoland: Rund drei Milliarden Mal drücken die Deutschen auf den Auslöser von Digitalkamera oder Smartphone - pro Monat! reichelt elektronik wollte es genau wissen und hat 1.008 Bundesbürger befragt. Womit fotografieren die Deutschen? Welches ist ihr liebstes Fotozubehör? Wo werden die Unmengen an Fotos abgespeichert?

Sicherste Speichermethode wird praktisch nicht genutzt

Dank Smartphone und Co gibt es kaum noch Situationen, in denen ein schnelles Foto nicht möglich ist. Doch damit die Erinnerung, der Schnappschuss auch noch Jahre später für Freude sorgen, sollte das Digitalfoto vernünftig gesichert werden. Doch das tun die wenigsten Menschen, wie die repräsentative Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag von reichelt elektronik ergab. Auf die Frage, wo sie ihre Digitalfotos sichern, antworteten die Befragten (Mehrfachnennungen möglich):

-auf dem Computer (52 %)
-auf dem Smartphone (40 %)
-auf USB-Sticks (40 %)
-auf SD- und anderen Speicherkarten (36 %)
-auf einer externen Festplatte (36 %)
-in der Cloud (11 %)
-auf einem digitalen Bilderrahmen (6 %)
-auf einem NAS-Server (2 %)

Ausgerechnet die sicherste Methode, das Speichern auf einem NAS-Server, nutzen die wenigsten. Ein NAS-Server ist ein Speicher, der ins heimische Netzwerk eingebunden wird und völlig autonom von einem PC läuft. Ulf Timmermann, Geschäftsführer von reichelt elektronik: "Gute NAS-Server sichern die gemachten Fotos auf Knopfdruck auf zwei oder mehr Festplatten gleichzeitig. Selbst wenn eine dieser Speicherplatten nicht mehr funktionieren sollte, sind alle gespeicherten Inhalte auf den anderen Platten vorhanden. Ein Verlust ist somit ausgeschlossen." Die einfachere, aber deutlich unbequemere Methode: Man speichert seine Fotos nicht nur auf dem eigenen Computer und Smartphone, sondern auch auf einer separaten Festplatte. Eine Alternative ist das Speichern in einem Cloud-Dienst. Ausfälle sind hier sehr selten, Garantien gibt es aber in der Regel nicht. Trotzdem allemal besser als Selfies, Kinderfotos und Urlaubserinnerungen einfach auf der Speicherkarte zu belassen und nur auf den Computer zu überspielen.

Liebstes Fotozubehör ist die Speicherkarte

Die Speicherkarte führt mit weitem Abstand die Beliebtheitsskala beim Fotozubehör an. Großer Vorteil: SD-Karte und andere Kartentypen lassen sich auch für weitere Anwendungen und Geräte nutzen. Außerdem punkten Speicherkarten beim Preis: Eine vier Gigabyte große SD-Karte kostet bei reichelt elektronik keine fünf Euro.
Das Fotozubehör-Ranking im Überblick:

-Speicherkarte (54 %)
-Blitzlicht (38 %)
-Ersatzakku (24 %)
-Fototasche (24 %)
-Objektiv-Filter (13 %)
-Reinigungsutensilien (11 %)
-Fernauslöser (10 %)
-Stativ (8 %)
-anderes Zubehör (1 %)

Erstaunlich, dass das Blitzlicht noch vor dem Ersatzakku genannt wird. Auch interessant: Besonders unter 30-Jährige scheinen beim Fotografieren experimentierfreudig zu sein: 29 Prozent in dieser Altersgruppe nannten Objektiv-Filter als beliebtestes Fotozubehör - mehr als doppelt so viele wie in den anderen Altersgruppen. Fernauslöser (14 %) und Stativ (17 %) spielen für diese Altersgruppe ebenfalls eine größere Rolle als für den Durchschnitt. Mehrfachnennungen waren hier möglich.

Am häufigsten wird mit dem Smartphone fotografiert

Keine Überraschung: Die Deutschen fotografieren am häufigsten mit dem Smartphone (51 %), gefolgt von der Kompaktkamera (20 %) und einem Kamerasystem mit Wechselobjektiv (7 %). Das Tablet scheint zum Fotografieren ungeeignet, nur ein Prozent der Befragten nutzt es dafür. 19 Prozent der Umfrageteilnehmer fotografieren übrigens gar nicht. In der Altersgruppe der über 60-Jährigen sind es sogar 40 Prozent.

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