Standortbasiertes Marketing bringt Kunden: Initiatoren des Projekts "Digitales Viertel" in Köln ziehen positive Bilanz

Veröffentlicht von: Gelbe Seiten Marketing GmbH
Veröffentlicht am: 28.11.2016 11:08
Rubrik: Finanzen & Versicherungen


(Presseportal openBroadcast) - - Kunden erhielten beim Shoppen individuell zugeschnittene Angebote von über 80 lokalen Geschäften, die in der App von Gelbe Seiten angezeigt wurden
- 45.000 verschickte Nachrichten, täglich waren es 800 News
- 284 Mal pro Tag wurden Geschäfte aufg

Köln, 28. November 2016 - Die Kölner Viertel Sülz und Klettenberg waren acht Wochen lang eine digitale und interaktive Erlebniswelt: Das einzigartige großflächige Projekt "Digitales Viertel" in Köln demonstrierte vom 10. September bis 5. November 2016 die Möglichkeiten standortbezogenen Marketings. Ziel war es, ein neues Besuchs- und Informationserlebnis in diesen Vierteln zu schaffen. 85 Händler hatten virtuelle Umkreise erhalten und bei der digitalen Vermarktung mitgemacht. Beim Betreten dieser Umkreise erhielten die zahlreichen Nutzer der App von Gelbe Seiten spezielle Informationen und besondere Angebote als Push-Nachrichten direkt auf ihr Smartphone.

Unterstützt wurde die Aktion von Greven Medien GmbH & Co. KG, REWE Systems GmbH, der Gelbe Seiten Marketing Gesellschaft, der Stadt Köln, German ICT & Media Institut (GIMI), dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT, der Bitplaces GmbH und der Technischen Hochschule Köln. Unterstützt wurde das Projekt durch die Interessengemeinschaft Sülz/Klettenberg ISK Carree e. V.

Erfolg für jede teilnehmende Branche

Nach Auswertung der Aktion ziehen die beteiligten Unternehmen eine positive Bilanz. An dem einzigartigen Projekt nahmen 85 Händler aus verschiedenen Branchen teil, darunter beispielsweise Einzelhändler und Großhändler aus dem Lebensmittelhandel, Friseurhandwerk, Textil, Gastronomie und Sportbereich. Im Zeitraum vom 10. September bis 5. November 2016 wurden 45.000 Nachrichten verschickt. Das sind 800 pro Tag und 30 Nachrichten pro Nutzer, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums diese besonderen Angebote besuchten. Von diesen Nutzern wollten 75 Prozent Nachrichten als Push-Nachricht auf Ihrem Smartphone empfangen und 12 Prozent aller Nachrichten wurden gelesen.

Mit der Beacon-Technologie wurden in einem Testzeitraum von 19 Tagen zudem 5.400 Ladenbesuche gemessen. Das entspricht rund 284 Besuchen bei 67 Händlern. In den verschiedenen REWE-Märkten wurden - je nach Größe - zusätzlich 10 weitere Beacons installiert, die zwischen 94 und 1.200 Standort-Besucher pro Tag registrierten. Die Öffnungsrate lag in der Spitze bei überdurchschnittlichen 21 Prozent.

Nachbarn sind loyale Kunden

Die begleitende Kundenumfrage ergab: Nachbarn sind loyale Kunden. Die Bewohner der Stadtviertel freuen sich, den lokalen Handel unterstützen zu können. Sie sind auch technischen Neuerungen wie Geo-Apps gegenüber aufgeschlossen, wenn in deren Nutzung ein Mehrwert für sie oder den lokalen Handel liegt. Die befragten Kunden berichten, dass sie häufig online nach Informationen über Geschäfte suchen, bevor sie diese aufsuchen (z. B. Öffnungszeiten). Außerdem informieren sie sich häufig online über Produkte (z. B. durch Kundenrezensionen), die sie zu kaufen beabsichtigen, bevor sie diese Produkte im Laden ansehen.

"Auch dieses weitere Pilotprojekt ist erfolgreich zu Ende gebracht worden", sagt Stephan Theiß, Geschäftsführer der Gelbe Seiten Marketing Gesellschaft. "Besonders gefreut hat mich, dass die App von Gelbe Seiten positiv bewertet wurde und die Personen weiterhin motiviert sind, die App zu nutzen. Auch ergab unsere Erhebung: Das "App-Erlebnis" beeinflusst die Bewertung. Kunden schätzen die Informationen der App umso positiver ein, je mehr Geschäfte sie aufgesucht haben, auf die sie durch die App aufmerksam wurden. Das beweist, dass wir mit unserer Strategie auf dem richtigen Weg sind."

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin und Schirmherrin der Stadt Köln für das German ICT & Media Institute e. V.: "Das Projekt hat gezeigt, dass durch intelligente Anwendungen auch Möglichkeiten für den lokalen Handel entstehen, von der Digitalisierung zu profitieren. Heute hat so gut wie jeder ein Smartphone in der Hand oder in der Tasche. Wenn darüber nicht nur die Angebote der großen Internetanbieter an die Kundinnen und Kunden kommen, sondern auch Angebote aus der unmittelbaren Umgebung, können auch lokale Einzelhändler in den Veedeln wirksam digital auf sich aufmerksam machen."

Patrick Hünemohr, Geschäftsführer Greven Medien GmbH & Co. KG: "Der Nutzerstandort wird sowohl zum wichtigsten digitalen als auch lokalen Marketingfaktor - diesen Beweis konnten wir mit unserem Projekt "Digitales Viertel" erbringen. Für Händler hat das Projekt gezeigt, dass hyperlokale mobile Werbung funktioniert und bessere Ergebnisse liefert als andere digitale Werbeformate. Zudem konnten wir lernen, dass auch Nutzer lokal relevante Angebote akzeptieren, die dazu führen, den Händler um die Ecke mal wieder öfter zu besuchen. Eine bessere Conversion gibt es nicht!"

"Mit dem Digitalen Viertel in Köln haben wir erprobt, ob und wie sich die digitale Welt in den stationären Handel integrieren lässt. Der Wert des Projektes liegt darin unter realen Bedingungen herauszufinden, was unsere Kunden wünschen, wo wir für Sie einem Mehrwert schaffen können. In dieser Hinsicht haben wir viele wertvolle Erkenntnisse gewonnen", beschreibt Jens Siebenhaar, Vorsitzender der Geschäftsführung von REWE Systems, die Beweggründe.

Prof. Dr. Wolfgang Prinz, Stellvertretender Institutsleiter Fraunhofer FIT: "Mit der flächendeckenden Installation von Beacons konnten wir wertvolle Erfahrung mit dem Einsatz dieser Technik zur Kundenansprache, aber auch zur Erfolgsmessung von ortsbasierten Informationsangeboten machen."

Rudolf van Megen, Vorstandsvorsitzender German ICT & Media Institut (GIMI): "Das Prinzip "Digital vermarkten und lokal verkaufen" hat eine Zukunft; allerdings braucht so ein Projekt auch Zeit, um die Kunden, die ihre Händler "lieben", auf die neue digitale Angebotsform zu transferieren."

Dr. Behrend Freese, Geschäftsführer Bitplaces GmbH: "Wir konnten mit dem Einsatz unserer Technologie im Digitalen Viertel zeigen, dass die standortbezogene Ansprache von Menschen mit zielgenauen Informationen und Angeboten kein Zukunftsszenario mehr ist. Durch die hohe Relevanz der gezielten Botschaften wird Marketing als echte Bereicherung wahrgenommen."

Prof. Dr. Simone Fühles-Ubach, Dekanin Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften der TH Köln: "Die Akzeptanz gegenüber neuen Technologien war höher, als wir vorher dachten. Insgesamt haben wir aufgeschlossene Kunden und Händler erlebt. Die häufig geäußerte Annahme, dass Kunden sich im Geschäft beraten lassen und dann online günstiger kaufen, sehen wir nicht bestätigt. Im Gegenteil: Kunden informieren sich zwar häufig online über Geschäfte oder Produkte, kaufen dann aber gerne im Laden um die Ecke. Interessanterweise war den befragten Händlern diese Tatsache durchaus bewusst - sie vertrauen ihren Kunden."

Die App von Gelbe Seiten ist für im Store für die Betriebssysteme iOS und Android sowie auf der Website von Gelbe Seiten verfügbar.

Weitere Informationen zum Projekt "Digitales Viertel Köln" finden Sie auf der Website http://digitales-viertel.de/ sowie auf Facebook, Twitter und Instagram.

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Gelbe Seiten wird von DeTeMedien und 16 Gelbe Seiten Verlagen gemeinschaftlich herausgegeben und gemeinschaftlich verlegt. Die Herausgeber- und Verlegergemeinschaft gewährleistet, dass die vielfältigen Inhalte von Gelbe Seiten als Spezialist für Branchenverzeichnis-Angebote den Nutzern in allen medialen Ausprägungen als Buch, online, mobil sowie u. a. als Smartphone- und Tabletversion zur Verfügung gestellt und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Die Bezeichnung Gelbe Seiten ist in Deutschland eine geschützte und auf die Gelbe Seiten Zeichen-GbR eingetragene Wortmarke. Ebenfalls besteht Markenschutz für die Gelbe Seiten Zeichen-GbR für eine abstrakte Verwendung der Farbe Gelb.

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Bitplaces ist Mitte 2013 im Markt gestartet und zählt mit seiner Mobile Intelligence Plattform zu den Vorreitern im rasant wachsenden Markt für Mobile Marketing und standortbezogene Dienste. Die u.a. an der TU Berlin entstandene Customer-Intelligence-Technologie erweitert nahtlos die Funktionalität von Apps und erlaubt es vor allem Einzelhändlern und Werbetreibenden, am Point of Sale und darüber hinaus, Kunden über ihr Smartphone segmentiert und kontextbezogen anzusprechen. Unter Beachtung der strengen deutschen Datenschutzbestimmungen kommen hierbei unter anderem Geofencing sowie BLE Beacons zum Einsatz. Module wie Performance- und Analyse-Tools sowie Messaging-Dienste gewährleisten, dass das skalierbare Baukastensystem die gesamte Customer Journey drinnen wie draußen abdeckt.

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