Pfeiffer Vacuum empfängt Röntgenpreisträger 2016

Veröffentlicht von: Pfeiffer Vacuum GmbH
Veröffentlicht am: 29.11.2016 09:11
Rubrik: Wissenschaft & Forschung


Dr. Ulrich von Hülsen und Manfred Bender, Geschäftsleitung Pfeiffer Vacuum, Röntgenpreisträger Dr. Markus Schöffler, Dr. Matthias Wiemer, Geschäftsleitung Pfeiffer Vacuum und Dieter Rühl, Dr. Erich Pfeiffer-Stiftung (v.l.)
(Presseportal openBroadcast) - • Herausragende Beiträge auf dem Gebiet der Wechselwirkung von Röntgenstrahlung mit Atomen und Molekülen
• Vakuum für wissenschaftliche Grundlagenforschung unverzichtbar
• Pfeiffer Vacuum und Schunk Group fördern wissenschaftlichen Nachwuchs

Asslar, November 2016. Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) verleiht in diesem Jahr ihren Röntgenpreis an Dr. Markus Schöffler. Der Röntgenpreis wird jährlich im Rahmen des Akademischen Festakts der JLU für hervorragende Arbeiten zur strahlenphysikalischen und strahlenbiologischen Grundlagenforschung verliehen. Er ist nach Wilhelm Conrad Röntgen benannt, der 1879 bis 1888 als Professor in Gießen tätig war. In erster Linie sollen Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlern ausgezeichnet werden. Gestiftet wird der mit 15.000 Euro dotierte Preis hälftig von Pfeiffer Vacuum und der Dr. Erich Pfeiffer Stiftung sowie von der Ludwig-Schunk-Stiftung.

Der diesjährige Preisträger Dr. Schöffler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Goethe-Universität Frankfurt. Er erhält die Auszeichnung für die Untersuchung der Wechselwirkung von Röntgenstrahlung mit Atomen und Molekülen. Hervorzuheben sind Dr. Schöfflers Experimente zur Aufklärung der Struktur chiraler Moleküle, die unter anderem auch in der Pharmazie von Bedeutung sind. Diese Untersuchungen wurden im Rahmen des LOEWE-Schwerpunkts ELCH (Elektronendynamik chiraler Systeme) durchgeführt. LOEWE ist ein Forschungsförderungsprogramm des Landes Hessen. Eine wichtige Grundlage der Forschung von Dr. Schöffler ist die Verwendung von Strahlenquellen, wie zum Beispiel Synchrotronstrahlung oder Röntgenstrahlung. Sowohl Strahlenquellen als auch für diese Untersuchungen notwendige Detektoren benötigen Ultrahochvakuum.

Dr. Schöffler hat an der Goethe-Universität Frankfurt Physik studiert und dort 2006 mit Auszeichnung promoviert. Nach mehreren Gastaufenthalten an anderen Universitäten und Forschungseinrichtungen ist er seit 2011 Teamleiter an der Frankfurter Universität. 2014 erhielt er für seine Forschungsarbeiten den Preis der Adolf Messer Stiftung. Dr. Schöffler ist Sprecher einer internationalen Kollaboration an der Synchrotronstrahlungsanlage SOLEIL in Frankreich.

Am 24. November, einen Tag vor der Preisverleihung an der Justus-Liebig-Universität in Gießen, besuchte Dr. Schöffler die Stifterfirma Pfeiffer Vacuum und berichtete von seinen Forschungsergebnissen und Erkenntnissen.

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