Malinois in Not – Spürnasen suchen neues „Rudel“/ Initiative aus Essen vermittelt - nicht nur - Belgische Schäferhunde

Veröffentlicht von: Sandra Bloh Kommunikation und Text
Veröffentlicht am: 13.02.2017 09:36
Rubrik: Vereine & Verbände


Foto: Sabine Kamyczek
(Presseportal openBroadcast) - Essen, 13. Februar 2017 Sie heißen Aramis, Mausi oder Ecky. Einige von ihnen sind noch jung und tollpatschig, andere bereits lebenserfahrene Senioren. Die meisten von ihnen gehören der Rasse Malinois – einer Variante des Belgischen Schäferhunds – an. Und sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Die Essener Initiative „Malinois in Not“ setzt sich dafür ein, dass die energiegeladenen Vierbeiner mit Herrchen und Frauchen „fürs Leben“ zusammen finden.

Workaholics auf vier Pfoten: Malinois sind Arbeitstiere, prädestiniert für anspruchsvolle Aufgaben, etwa als vierbeinige Polizisten oder umsichtige Blindenführhunde. Auch als Familienhund muss das Tier angemessen gefordert werden, um ausgeglichen und zufrieden zu sein. Ausgiebige Apportier- und Suchspiele sowie viel Bewegung stehen hoch im Kurs. Der Umgang mit dem Malinois ist anspruchsvoll: Der Halter muss über viel Empathie und genug Bestimmtheit verfügen, um mit den agilen Kraftpaketen und ihrem ebenso sensiblen wie selbstbewussten Charakter zurecht zu kommen. Ist all dies garantiert, sind Malinois großartige Gefährten, die mit ihrem Menschen durch dick und dünn gehen.

Leider unterschätzen unerfahrene Halter oft die Anforderungen: Können ausreichender Auslauf und geistig fordernde Beschäftigung nicht gewährleistet werden, verkümmern die Hunde oder entwickeln Verhaltensauffälligkeiten. Endstation: Tierheim.

An dieser Stelle kommt „Malinois in Not“ ins Spiel: Die Essener Vermittlungsinitiative bringt Vierbeiner ohne festes „Revier“ mit neuen Besitzern zusammen. Nicht nur Malinois, auch andere Schäferhundrassen wie der niederländische Herder, der populäre Deutsche Schäferhund und deren Mixe befinden sich unter den Schützlingen der engagierten Tierfreunde. Manche Tiere haben bereits einen nervenaufreibenden Wechsel von einem Halter zum nächsten hinter sich – ein für Hunde unerträglicher Zustand, den es schnell zu beheben gilt. Aktuell warten insgesamt 30 Rüden und Hündinnen auf ein neues Zuhause.

Die Besonderheit: „Malinois in Not“ betreibt kein eigenes Tierheim, sondern hat ein bundesweites Netzwerk mit verschiedenen Tierheimen und privaten Pflegestellen aufgebaut und kümmert sich um die Kontaktanbahnung zwischen der jeweiligen Standortbetreuung des Hundes und Herrchen-in-spe. Menschen, die ernsthaftes Interesse an der Adoption eines der auf der Internetseite „malinois-in-not.de“ portraitierten Hundes haben, wenden sich an die Organisation, die eine entsprechende Vermittlung in die Wege leitet. Damit weitgehend ausgeschlossen werden kann, dass inadäquate Zeitgenossen in den Auswahlprozess geraten, wird im Vorfeld im Gespräch und über ein auszufüllendes Formular sichergestellt, dass der potentielle Anwärter eine grundsätzliche Eignung als Halter besitzt.

Initiatorin Mona Götte, selbst erfahrenes Malinois-Frauchen, ist stolz auf die Erfolgsquote der Organisation. Der Großteil der vorgestellten Hunde konnte bereits erfolgreich vermittelt werden, etwa die Hälfte dieser Tiere führt nun bei Polizei, Sicherheitsdiensten oder als Sporthund ein erfüllendes Schäferhund-Leben. So ist Malinois-Hündin Moon nun ein echter Polizeihund und macht ihre Sache super: „Sie ist nicht nur auf Streife ein treuer Begleiter und Diensthund, sondern auch im Alltag. Zu Hause ist sie der Familienhund schlechthin“, begeistert sich ihr neues Herrchen.

Die Vermittlung von Hunden findet generell nur innerhalb von Deutschland statt – mit einer expliziten Ausnahme. Durch einen privaten Kontakt nach Kroatien konnten aus einer dortigen Tötungsstation schon vier Hundeleben durch „Malinois in Not“ gerettet werden.

Wer „Malinois in Not“ kennen lernen will, hat dazu im Mai Gelegenheit. Dann wird „Malinois in Not“ auf der Messe „Hund und Katz“ in Dortmund anwesend sein.

Über „Malinois in Not“:

Die bundesweit agierende Organisation „Malinois in Not“ wurde 2015 gegründet. Ein Team von vier Ehrenamtlern setzt sich unter Leitung von Gründerin Mona Götte für die erfolgreiche Vermittlung von Malinois, aber auch anderen Schäferhundrassen ein. Neben der engagierten Vermittlungsaktivität ist „Malinois in Not“ neben dem eigenen Online-Auftritt vor allem in den Social Media aktiv – über die Facebook-Seite www.facebook.com/malinoisinnot wird nicht nur Spendenakquise betrieben, sondern auch Informationsarbeit geleistet und Verlosungen veranstaltet. Ab Februar 2017 arbeitet „Maliois in Not“ eng mit der Essener Tiertafel (www.sattiertafel-essen.de) zusammen. Spenden können über Paypal geleistet werden. spenden@malinois-in-not.de

Pressekontakt:

Mona Götte
Schalkerstraße 84a
45327 Essen
Telefon: 017670736123
E-Mail: mona@malinois-in-not.de
Web : www.malinois-in-not.de

Firmenportrait:

Sandra Bloh Kommunikation und Text (Freelancer)

Professionelle Öffentlichkeitsarbeit für Künstler, Kulturbetrieb, Medien, Existenzgründer, Non-Profit, KMU

Bitte beachten Sie, dass für den Inhalt der hier veröffentlichten Meldung nicht openBroadcast verantwortlich ist, sondern der Verfasser der jeweiligen Meldung selbst. AGB | Haftungsausschluss.