Tastsinn auf dem nächsten Level

Veröffentlicht von: OptoForce Ltd.
Veröffentlicht am: 25.07.2017 13:08
Rubrik: Industrie & Handwerk


(Presseportal openBroadcast) - OptoForce stellt die neueste Generation sechsachsiger Kraft-Momenten-Sensoren vor

Budapest, Ungarn, 25.07.2017: OptoForce, der Hard- und Software-Spezialist für Tastsinn in der industriellen Automatisierung, präsentiert die neueste Produktgeneration seiner sechsachsigen Kraft-Momenten-Sensoren. Die haptischen Sensoren sind ab sofort neben Universal Robots und KUKA auch mit Roboterarmen von ABB kompatibel. Zusätzliche Features, wie der nun 500-prozentige Überlastschutz und verbesserte Präzision, heben die Leistungsfähigkeit der Modelle HEX-E und HEX-H auf das nächste Level. Auch ihre Benutzerfreundlichkeit hat ein Upgrade erfahren: Die Montage an den Roboterarm gestaltet sich dank neuer Adapterplatten jetzt noch einfacher. Zu guter Letzt kommen die Sensoren ab sofort mit einer Compute Box zur Erhöhung der Rechenleistung. Auf der Motek (Halle 7, Stand 7008) in Stuttgart wird das ungarische Unternehmen die neue Sensorgeneration dem deutschen Markt vorstellen.

"Mit unseren Sensoren wollen wir neue Perspektiven in der Automatisierung schaffen, indem wir Industrierobotern einen Tastsinn verleihen und sie so näher an die Fähigkeiten einer menschlichen Hand bringen", sagt Ákos Dömötör, CEO von OptoForce. "Die neue Produktgeneration ist hierbei der logische nächste Schritt. Die Inbetriebnahme unserer Sensoren geht nun noch einfacher und schneller von statten. Gleichzeitig konnten wir ihre Leistungsfähigkeit auf das nächste Level heben und ermöglichen so noch intelligentere und anpassungsfähigere Robotersysteme. Eine kürzere Amortisationszeit und eine effizientere Prozessgestaltung in der Fertigung sind das Ergebnis. Damit festigen wir unsere Position als der Spezialist für Tastsinn in der Automatisierung."

Höhere Leistung dank Überlastschutz und präziserer Kraftmessung
Ab sofort werden alle Sensoren von OptoForce mit einem optimierten Überlastschutz geliefert. Garantierten die Sensoren bisher schon exakte Messungen bis zu einer 200-prozentigen Überlastung, sind es dank dem Schutz nun beachtliche 500 Prozent.
Zudem wurde die Kalibrierung weiterentwickelt. Bei komplexer Beanspruchung, also der Belastung von mehr als einer Achse gleichzeitig, sind nun präzisere Kraftmessungen möglich. Der Sensor wird damit noch feinfühliger, was ihm in allen Anwendungsbereichen zu Gute kommt: sei es bei Feinmontage, Oberflächenbehandlung, Palettierung oder einer der vielen weiteren Anwendungsmöglichkeiten.

Kompatibel mit ABB-Robotern
Eine wichtige Neuerung ist auch die Kompatibilität mit Industrierobotern von ABB. Dank neuer Adapterplatten können die Sensoren nun neben Universal Robots und KUKA zusätzlich auch auf Modelle des Schweizer Herstellers montiert werden. "Wir möchten unsere Technologie breitentauglich gestalten", sagt Ákos Dömötör. "Das bedeutet nicht nur, sie für Unternehmen jeder Größe erschwinglich zu machen, sondern auch, sie nutzerfreundlich und kompatibel zu gestalten. Das ist ein wichtiger Faktor für unsere Kunden. Mit den drei gängigsten Anbietern für Roboterarme lassen sich unsere Sensoren nun bereits einsetzen. Als nächsten Schritt werden wir den Nutzern von ABB-Robotern auch unser Software-Paket zur Verfügung stellen, das für Universal Robots und KUKA bereits verfügbar ist. Damit gestalten wir die Inbetriebnahme und Programmierung der Sensoren für sie noch einfacher."

Einfachere Montage und leistungsfähigere Schnittstelle
Die neuen Adapterplatten tragen auch zur Bedienfreundlichkeit bei. Eine Verbesserung im Hardware-Design sorgt dafür, dass sich der Roboterflansch und die Adapterplatte des Sensors nun exakt überlagern. Für Integratoren und Endnutzer bedeutet das eine noch einfachere Montage und Handhabung des Sensors - und damit eine noch kürzere Integrationszeit. Eine weitere Neuerung ist die Compute Box - eine leistungsstarke Schnittstelle, die den bisher verwendeten Ethernet Konverter ersetzt. Die Rechenleistung wird damit weiter erhöht.

Video-Tutorials zeigen Anwendungsvielfalt und senken Einstiegshürden
OptoForce liefert alle Sensoren mit einem umfangreichen vorinstallierten Softwarepaket, das eine Vielzahl industrieller Standard-Applikationen enthält. Ohne zusätzlichen Programmieraufwand sind die Sensoren innerhalb von nur 15 Minuten betriebsbereit. Zu jeder Applikation stellt das ungarische Unternehmen Integratoren und Endnutzern außerdem Videomaterial zur Verfügung, das die Funktionsweise der Sensoren für sie noch greifbarer macht und Einstiegshürden senkt. Als neueste Ergebnisse wurden jetzt die Video-Tutorials zur Befestigung von Bajonettfassungen und zum Anbringen von Steckverbindungen mit Hilfe der OptoForce-Sensoren veröffentlicht. Auf der Motek in Stuttgart (8.-11.10.2017) können sich Besucher zudem auch ganz direkt ein Bild von den zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten machen (Halle 7, Stand 7008).

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Firmenportrait:

OptoForce ist ein 2012 gegründetes Hi-Tech-Unternehmen mit Sitz in Budapest/Ungarn. Die Unternehmensidee kam im Zuge eines gemeinsamen Universitätsprojekts der Gründer Ákos Tar Ph.D. and Jozsef Veres Ph.D., die im selben Kurs Bionik und Robotik studierten. Gemeinsam bauten sie einen zweibeinigen Roboter, den sie mit Sinnen ausstatten wollten. Eine Messung der wirkenden Kräfte entlang der X-Y-Z-Achse wurde notwendig. So entwickelten sie eine mehrlagige Struktur, in der Silikon unter wechselnder Belastung seine Form verändert und Messungen möglich machte. Heute produziert OptoForce vielachsige Kraft-Momenten-Sensoren mit einer revolutionären optischen Technologie, die Industrierobotern einen Tastsinn geben und somit der Automatisierungsbranche neue Perspektiven eröffnen.

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