Invest in Future: Kita-Pädagogik für eine positive Zukunft

Veröffentlicht von: Konzept-e für Bildung und Betreuung gGmbH
Veröffentlicht am: 27.07.2017 17:08
Rubrik: Recht & Politik


(Presseportal openBroadcast) -

Pädagogik ist auf Zukunft ausgerichtet: Sie packt Kindern heute den Rucksack für ihr zukünftiges Leben. Wie kann das gut gelingen? Während des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung "Invest in Future" am 26. und 27. September 2017 in Stuttgart geben unter anderem Professorin Dr. Maike Rönnau-Böse und die Autorin Freya Pausewang Antworten auf diese Frage. Weitere Infos zum Kongress unter: www.invest-in-future.de

Jetzige Kita-Kinder werden in Zukunft Lösungen für globale Probleme finden müssen und für Krisen, die wir heute nicht bewältigen. Wie muss eine zukunftsorientierte Kita-Pädagogik aussehen, damit unsere Kinder ihr Leben künftig gut meistern und die Welt verantwortungsbewusst weiterentwickeln können?

Zukunftskongress skizziert neue Wege
Antworten gibt der Zukunftskongress für Bildung und Betreuung "Invest in Future" am 26. und 27. September 2017 in Stuttgart. Insgesamt 33 Fachleute aus der Zukunftsforschung, der pädagogischen Wissenschaft und Praxis sowie aus der Politik, aus Unternehmen, Kommunen und von Kita-Trägern halten Vorträge. Die Veranstaltung richtet sich an Fachleute aus den genannten Bereichen sowie an Bildungsinteressierte.

Unter anderem referieren die Kindheitspädagogin Professorin Dr. Maike Rönnau-Böse von der Evangelischen Hochschule Freiburg sowie die Sozialpädagogin und Autorin Freya Pausewang. Sie setzen Schwerpunkte, die sich gut ergänzen: Rönnau-Böse beschäftigt sich mit dem Konzept der Resilienz, also der psychischen Widerstandskraft. Pausewangs Thema ist das Freispiel und seine Bedeutung für die Entwicklung einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.

Resilienz: Schutzfaktoren stärken
"Wenn wir sie in ihrer Resilienz stärken, geben wir Kindern ein gutes Rüstzeug mit", sagt Maike Rönnau-Böse. Resiliente Menschen verfügen über Schutzfaktoren und können dadurch auch schwierige Lebensphasen gut bewältigen. "Zu diesen Faktoren zählt zum Beispiel eine hohe Selbstwirksamkeitsüberzeugung. Das bedeutet, dass ein Mensch damit rechnet, durch sein Handeln etwas zu bewirken und zu verändern", sagt die Expertin. Auch gute soziale Kompetenzen, Problemlösefähigkeiten und Bewältigungsstrategien gehören zu den Resilienzfaktoren.

Gute Rahmenbedingungen bieten
Resilienz sei jedoch nicht nur eine Frage persönlicher Kompetenzen. Es komme ebenso auf gute Rahmenbedingungen an. "Denn Bewältigung geschieht in einem fortwährenden dynamischen Prozess, in dem ein Mensch und seine Umwelt zusammenwirken", erklärt die Invest-in-Future-Referentin.

Freispiel in der Kindergruppe
Wer erfahren möchte, wie Kinder wichtige Resilienzfaktoren erwerben können, sollte auch den Invest-in-Future-Vortrag von Freya Pausewang miterleben. Sie macht deutlich, wie wichtig das Freispiel für die Persönlichkeitsentwicklung und Lernbiografie der Kinder ist. "Im gemeinsamen Spiel üben Kinder soziale Kompetenzen ein. Sie erleben die Bildung von Gemeinschaft. Sie entwickeln Ideen und spinnen sie zusammen weiter. Sie handeln Spielregeln untereinander aus und lernen den Umgang mit Konflikten", sagt Freya Pausewang. Gelingt es den Kindern, alle Mitspielenden kooperativ einzubeziehen, können die Mädchen und Jungen in diesen Spielsituationen eigene Vorstellungen artikulieren und erhalten dafür Aufmerksamkeit und Anerkennung aus der Gruppe. So fühlen sie sich als Teil eines Teams. Das begeistert.

Materialien, die Möglichkeiten eröffnen
"Diese Begeisterung kommt vor allem dann auf, wenn Kinder eigenständige Lösungen entwickeln können", sagt die Sozialpädagogin. Daher seien Spiel-Materialien wichtig, die den Kindern Freiheit lassen, die Ideenreichtum und problemlösendes Denken einfordern. "Wir sollten aufhören, unseren Kindern etwas vorzudenken", unterstreicht Pausewang. "Schließlich sollen sie in Zukunft neue Lösungsstrategien für globale Herausforderungen finden. Lassen wir sie also im freien Spiel ihre eigenen Herangehensweisen erproben. Und: Diese "Arbeit" sollten wir wertschätzen!"

Weitere Informationen zum Kongress "Invest in Future", das komplette Programm sowie die Möglichkeit für eine Online-Anmeldung finden Interessierte unter: www.invest-in-future.de. Für Fragen steht Projektkoordinatorin Nicole Lessig unter Telefon 0711-656960-35 zur Verfügung.

Bildquelle: Konzept-e

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Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk rund 40 element-i-Kinderhäuser, zwei element-i-Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert.

Zum Konzept-e-Netzwerk gehören die Trägergesellschaften Kinder in Stuttgart gGmbH, Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH. Das Netzwerk beschäftigt bundesweit rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet alle zwei Jahre den Zukunftskongress für Bildung und Betreuung Invest in Future, der die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern bis 10 Jahren sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 26. und 27. September 2017 in Stuttgart statt.

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