Gemeinsames Forschungsprojekt in Hamm – Stadt, Wirtschaftsförderung und SRH Hochschule starten ICEM

Veröffentlicht von: SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm
Veröffentlicht am: 01.08.2017 16:00
Rubrik: Wissenschaft & Forschung


v.l.n.r.: Julian Eickler (SRH-Student und Projektmitarbeiter), Prof. Dr. Jens Schaffer (SRH-Logistik-Professor und Projektleiter), Prof. Dr.-Ing. Lars Meierling (Rektor der SRH Hochschule Hamm), Dr. Karl Georg Steffens (stellvertr. Geschäftsführer der Hammer Wirtschaftsförderung), Carsten Gniot (stellvertr. Amtsleiter der Stadtplanung der Stadt Hamm) und Rüdiger Schlothane (Verkehrsplaner bei der Stadt Hamm)
(Presseportal openBroadcast) - Die SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft in Hamm führt im Auftrag der Wirtschaftsförderung Hamm ein Forschungsprojekt zum Thema Elektromobilität im Bereich innerstädtischer Lieferverkehre durch. Das Forschungsprojekt läuft unter dem Namen „IntraCity E-Mobility“ (ICEM).

Offizieller Auftakt für das Projekt war am 26.06.2017 ein gemeinsames Gespräch zwischen Projektleiter Prof. Dr. Jens Schaffer, Professor an der SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm, Karl-Georg Steffens, stellvertretender Leiter der Wirtschaftsförderung Hamm und Leiter des von der Hammer Wirtschaftsförderung betriebenen Tochterunternehmens, Innovationszentrum Hamm GmbH und Carsten Gniot, stellvertretender Leiter der Verkehrsplanung der Stadt Hamm.

In Deutschland leben bereits heute rund 75 % der gesamten Bevölkerung in Städten und auch für die kommenden Jahre wird ein anhaltendes Wachstum prognostiziert. Ein Grund dafür ist der global auftretende Trend der Urbanisierung, der nicht nur die Städte in Deutschland, sondern auch die rund um den Globus zu Zentren der Produktivität und Wachstumsmotoren der Wirtschaft macht. Durch „ICEM“ soll innerhalb der nächsten zwölf Monate gemeinsam mit der Stadt Hamm sowie Partnern aus der Wirtschaft untersucht werden, inwiefern sich technische Ansätze aus dem Bereich der Elektromobilität intelligent mit innovativen logistischen Konzepten Verknüpfen lassen um Verkehrs- und Umweltbelastungen nachhaltig zu reduzieren. Denn auf der letzten Meile der Güter- und Warendistribution entsteht ein Großteil der auftretenden CO2-Emissionen. „Wenn es um eine bessere Umweltqualität geht, verfolgt die Stadt Hamm ambitionierte Ziele. Der Rat hat bereits vor Jahren ein konkretes Maßnahmenprogramm beschlossen, um den CO2-Ausstoß im Straßenverkehr bis 2025 um 1/3 zu verringern. Mehr Elektromobilität im Lieferverkehr würde uns diesem Ziel deutlich näher bringen. Mit der SRH haben wir einen kompetenten Partner vor Ort, um diese Vision zu verwirklichen“, sagte Gniot.

Es geht darum, den durch Wachstum und Veränderung von Strukturen im Handel, insbesondere auch im Bereich des Online-Handels, entstehenden zusätzlichen Anforderungen im Transportsektor nach zu kommen. Dies betrifft sowohl das Endkunden- (B2C) Geschäft als auch die Belieferung von Einzelhändlern im innerstädtischen Bereich (B2B). “Wir freuen uns über diesen Forschungsauftrag. Im Rahmen des ICEM-Projektes können wir nicht nur die Kompetenzen unserer Fakultäten Logistik und Energiewirtschaft in optimaler Verbindung einsetzen. Sowohl neue als auch langjährige Partner aus der Wirtschaft helfen uns theoretisch fundierte und gleichzeitig praxisnahe Konzepte zu entwickeln und umzusetzen“, sagte Prof. Dr. Jens Schaffer. „Um den Schadstoffausstoß von Fahrzeugen im Stadtverkehr gering zu halten, sollte auch darüber nachgedacht werden, wie innerstädtische Warenlieferungen mit Elektrofahrzeugen durchgeführt werden können. Hierzu wird die SRH Hochschule im Auftrag der Wirtschaftsförderung und mit Unterstützung des Bundeswirtschaftsministeriums eine Studie durchführen, auf deren Ergebnisse wir sehr gespannt sind!“, fügte Steffens abschließend hinzu.

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