Der EMO - Safety Day for Machine Tools

Veröffentlicht von: Mücke Mediendesign - André Mücke
Veröffentlicht am: 04.08.2017 11:53
Rubrik: Industrie & Handwerk


(Presseportal openBroadcast) - Begründet durch den "Safety Day for Machine" im Rahmen der EMO Hannover 2017 erteilen Experten einen Rundumblick im Bereich des aktuellen Sicherheitsniveaus von Werkzeugmaschinen.

Werkzeugmaschinen können für ihren Bediener schnell zu einer gefährlichen Sache werden, ausgelöst durch ihre Komplexität, Geschwindigkeit und ihre hohe Leistung. Trotzdem haben sie ein aktuelles Sicherheitsniveau, an welchem viele Experten, wie die Hersteller von Werkzeugmaschinen, Anwender, Sicherheitsfachleute und viele andere, für lange Zeit gearbeitet haben.
Wegen des Safety Days werden die Experten nun auf Basis des aktuellen Standes der Technik eine Übersicht über aktuelle Herausforderungen und Chancen geben. Auch ihre Erfahrungen, wie mit praktischen Lösungen hohe Sicherheit erreicht werden kann, bzw. was noch getan werden muss, werden sie zum Besten geben.
Bereits jetzt ist eine positive Entwicklung bei den Sicherheitstechniken zu erkennen.

Integrierte Sicherheit in Werkzeugmaschinen

Zu der benannten positiven Entwicklung hat unter anderem die Europäische Maschinenrichtlinie 2006/42/EC des Jahres 1993 beigetragen. Ihr Ziel ist es, innerhalb der EU die Sicherheitsstandards zu vereinheitlichen. Natürlich werden durch diese Richtlinie auch die Werkzeugmaschinenhersteller in den Fokus gerückt, da diese ihr jeweiliges Design zunächst durch eine Risikobewertung bewerten lassen müssen. Seit der ersten Fassung hat es innerhalb der Richtlinie im Normungsfeld, ganz besonders im Bereich der Risikobewertungen, viele umfangreiche Änderungen gegeben. Aufgrund dessen werden noch immer hitzige Diskussionen geführt, was die Sicherheitsanforderungen angeht. Ein Beispiel für solche Diskussionen ist unter anderem, wie zuverlässig die Mechatronik im Bereich der Sicherheitsfunktionen ist.

Die Regeln für die entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen werden nach dem Prinzip der Subsidiarität im Rahmen von Normungsprozessen durch Expertengremien streng erarbeitet. Gerade für Werkzeugmaschinen wird diese Aufgabe international auf der ISO-Ebene ausgeführt.

Neue Herausforderungen durch die funktionale Sicherheit

Durch die Quantifizierung von der Wahrscheinlichkeit von Fehlern muss Sicherheit im Rahmen der Zuverlässigkeit nachgewiesen werden. Dies ist besonders bei Werkzeugmaschinen schwierig, da hier die Gefahren sehr hoch sind, auch wenn sie, rein von der Häufigkeit, nur sehr selten auftreten.
Dennoch gibt es noch in vielen Bereichen der Sicherheit Handlungsbedarf. Ein Beispiel dafür ist die neueste Entwicklung von der Drehbearbeitung auf Fräsmaschinen. Hersteller und Kunden sind aktuell verunsichert, ob die Betriebsbewährtheit auch in Zukunft ein Argument sein wird. Ein aktuelles Zwischenfazit besagt, dass eben dies nur dann möglich ist, wenn auch die Lieferanten der Spannvorrichtungen mit einbezogen werden.

Ein weiteres Feld ist die Marktaufsicht. Im Allgemeinen lässt sich feststellen, dass Werkzeugmaschinen vielschichtige Produkte sind, im Normalfall sogar teure Spezialanfertigungen. Für Labortests sind sie somit häufig viel zu groß. So ist es immens schwierig herauszufinden, ob das jeweilige Design auch den Sicherheitsbestimmungen entspricht.
Auch an qualifizierten Mitarbeitern und der notwendigen Zeit fehlt es den Marktaufsichtsbehörden häufig. Um zu unterstützen, werden durch den europäischen Werkzeugmaschinenverband Cecimo CE-Guides veröffentlicht. Dabei handelt es sich um einfach erklärte und mit aussagekräftigen Bildern ausgestattete Leitfäden, die die Sicherheit von Werkzeugmaschinen zum Thema haben und die wichtigsten Punkte erläutern. Nach der Veröffentlichung eines solchen Leitfadens für Säge- und Erodiermaschinen wurde kürzlich nun auch ein CE-Guide für Fräsmaschinen veröffentlicht, welcher auf der EMO 2017 in Hannover vorgestellt werden soll.

Im Rahmen der EMO (http://www.breton.de/shows-termine/emo-hannover-2017/) wird veranschaulicht, wie die Entwicklung der Designkonzepte von modernen Werkzeugmaschinen bisher gewesen ist. Nicht nur die Sichtweise des Maschinenherstellers spielt dabei eine Rolle, sondern auch entsprechend wichtige Partnerschaften mit den Lieferanten verschiedener Komponenten, sowie die Erfahrungen von Arbeitssicherheitsexperten.

Unterm Strich soll der Safety Day den internationalen Anwendern und Herstellern vermitteln, dass Werkzeugmaschinen die über die nötigen Standards verfügen und gemäß ihrer Bestimmung eingesetzt werden, durchaus als sicher angesehen werden können.

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