Der EMO - INDIA DAY

Veröffentlicht von: Mücke Mediendesign - André Mücke
Veröffentlicht am: 04.08.2017 11:54
Rubrik: Industrie & Handwerk


(Presseportal openBroadcast) - Es stellt sich die Frage, ob die "Modinomics" dazu führen, dass es in Indien eine industrielle Renaissance gibt. Am 20.09.2017 wird der VDW (der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) im Rahmen der EMO in Hannover (http://www.breton.de/shows-termine/emo-hannover-2017/) dieser Frage auf den Grund gehen.

Im Rahmen des EMO India Day's werden verschiedenste Chancen für Investitionen und Fertigungstechniken, die Indien zu bieten hat, präsentiert. Durch die Maßnahmen vom Premierminister Narendra Modi im wirtschaftspolitischen Bereich erwarten sowohl die Anleger, als auch die indische Börse gute Chancen auf Geschäfte. Jeremy Leonard erläutert, dass durch die Einführung des reformierten Umsatzsteuersystems zukünftig höhere Löhne, mehr Ausgaben für die Infrastruktur und höheren Investitionen zu erwarten sind. Bestätigung findet diese Aussage durch V. Anbu (Director General & CEO der Indian Machine Tool Manufacturers Association). Er stellt fest, dass strategische Sektoren durch solch wichtige Initiativen, wie zum Beispiel Make in India, geöffnet werden sollen. Außerdem werde das industrielle Wachstum durch die Integrierung von "one nation one tax" für unterschiedliche Dienstleistungen und Güter belebt.

Wachsende Wirtschaft in Indien

Die Wirtschaft Indiens wächst, genauso wie seine Industrieproduktion. Unter den größten Märkten der Welt findet sich Indien mit seiner Werkzeugmaschinenproduktion mit einem Volumen in 2016 von 1,7 Milliarden Euro, auf Platz 8 wieder. Rechnet man das in Euro, dann entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent. Für folgende Jahre wird ebenfalls von einem annehmbaren Anstieg ausgegangen.

Ungefähr 70 Prozent von Werkzeugmaschinen werden durch Indien importiert. Diese Einfuhren hatten im Jahr 2016 einen Wert von etwa 1,2 Milliarden Euro. Besonders beleuchtet sollen im Rahmen des EMO-India Days verschiedene Perspektiven in den Anwenderbranchen Luftfahrt- und Automobilindustrie und Maschinenbau werden. Besonderes Potential in der Automobilindustrie sieht zum Beispiel Dr. Andreas Wolf von Bosch Ltd. Er vertritt die Meinung, dass fortschrittliche Technologien schneller integriert werden, da sich die Gesetzgebung im Bereich der Fahrzeugsicherheit- und Emission geändert hat. Doch es werden auch Chancen in der immer größer werdenden Bedeutung von Privatunternehmen gesehen. Milind Madhay Shahane sagt, dass durch Privatunternehmen die indische Luftfahrtindustrie ein stetiges Wachstum erleben durfte.

Aus diesen und weiteren Gründen wurde durch United Grinding eine Niederlassung in Bangalore eröffnet und des Weiteren ein Technologiezentrum gegründet. Auf diese Art und Weise können an verschiedenen Kundenkomponenten qualitativ hochwertige Experimente, sowie realitätsnahes Training für die Bediener von Maschinen angeboten werden.

Werbung für Investitionen durch Indiens Regierung

Auch die indische Regierung flankiert den EMO-India Day. Einer der Gäste ist unter anderem Shri N. Sivanand (Joint Secretary des Departments of Heavy Industry im Ministry of Heavy Industry & Public Enterprises). Durch ihn wird eine Initiative der Regierung vorgestellt, welche zum Ziel hat, die verarbeitende Industrie zu fördern.
Außerdem haben sich bereits 6 indische, hochrangige Delegationen von Unternehmen angekündigt. Diese stammen aus unterschiedlichen Anwenderbranchen und werden von dem VDMA-Verbindungsbüro in Kolkata begleitet. Gerhard Hein, vom VDMA-Verbindungsbüro, erwartet eine interessante Veranstaltung mit hohem Mehrwert für alle Beteiligten und ist daher hocherfreut, dass beinah nur indische Referenten ihre Erfahrungen und Ihr Wissen beim India Day präsentieren.

Pressekontakt:

Mücke Mediendesign- André Mücke
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