Cryp.Trade Capital Ltd. – BaFin ordnet sofortige Abwicklung der Crytpocurrency-Handelsplattform an – CLLB vertritt Geschädigte

Veröffentlicht von: CLLB Rechtsanwälte Partnerschaftsges. mbB
Veröffentlicht am: 08.08.2017 13:33
Rubrik: Finanzen & Versicherungen


(Presseportal openBroadcast) - München, Berlin 08.08.2017 – Die Bundesaufsicht für Finanzdienstleistungen (BaFin) sieht im Handel mit Kryptowährungen ein erlaubnispflichtiges Finanzgeschäft und untersagt die weiter Tätigkeit für deutsche Kunden der Cryp.Trade Capital Ltd.

Von Seiten der BaFin, wurde nunmehr bestätigt: Wer in Deutschland mit Cryptocurrencies (Kryptowährungen) handelt, braucht dafür eine aufsichtsrechtliche Erlaubnis der Bundesanstalt.

Dies musste das Unternehmen Trade Capital Ltd. aus dem spanischen Alicante nun schmerzhaft erfahren, nachdem von Seiten der BaFin bei dem Unternehmen, das mit Cryptocurrencies handelte, das Betreiben eines unerlaubten Bankgeschäfts feststellte und mangels Vorliegen der entsprechenden Genehmigung nach dem KWG die unverzügliche Abwicklung anordnete.

Dem Unternehmen wurde untersagt, die Geschäfte mit Bitcoins & Co. weiter zu betreiben.

Bei Cryp Trade Capital handelt es sich um eine Handelsplattform die auf der Domain www.cryp.trade betrieben wurde. Auf dieser Plattform konnten Bitcoins und andere Cryptocurrencies gehandelt werden.

Bitcoin und weitere Kryptowährungen gelten nach Auffassung der BaFin nach dem Kreditwesengesetz (KWG) als Rechnungseinheit und seien daher auch allgemein als Finanzinstrumente im Sinne des KWG zu qualifizieren.

Da der Betreiber die Rechnungseinheiten im eigenen Namen, aber auf Rechnung der Kunden ankauft und verkauft, ist das Geschäft als Finanzkommissionsgeschäft und damit als Bankgeschäft einzustufen und damit erlaubnispflichtig, so die BaFin weiter.

Kunden der Handelsplattform, denen durch die Abwicklung und fehlende Erlaubnis ein Schaden entstanden ist, sollten prüfen lassen, ob und welche Ansprüche ihnen zustehen. Zudem droht weiteren Handelsplattformen in Deutschland, die mit Kryptowährungen handeln, aber keine entsprechende Genehmigung der BaFin vorlegen können, ein ähnliches Schicksal, erklärt Rechtsanwalt Cocron, von der Kanzlei CLLB, die sich bereits umfassend mit den Themen Cryptocurrencies und Blockchain befasst.

CLLB Rechtsanwälte verfolgt die weitere Entwicklung und berichtet weiter.

Pressekontakt: István Cocron, CLLB Rechtsanwälte, Panoramastrasse 1, 10178 Berlin, Fon: 089/ 552 999 50, Fax: 089/552 999 90; Mail: cocron@cllb.de Web: www.cllb.de

Pressekontakt:

Pressekontakt: István Cocron, CLLB Rechtsanwälte, Panoramastrasse 1, 10178 Berlin, Fon: 089/ 552 999 50, Fax: 089/552 999 90; Mail: cocron@cllb.de Web: www.cllb.de

Firmenportrait:

CLLB Rechtsanwälte steht für herausragende Expertise auf dem Gebiet des Zivilprozessrechts. Die Ausarbeitung und erfolgreiche Umsetzung einer zielführenden Prozessstrategie ist nicht nur in Großverfahren mit mehreren hundert geschädigten Investoren ein entscheidender Faktor. Auch komplexe Einzelverfahren gerade mit internationalem Bezug können nur durch den Einsatz spezifischer Erfahrung und detaillierter Sach- und Rechtskenntnis optimal geführt werden. Unsere Anwälte sind deshalb mit der Funktionsweise von Finanzprodukten der geregelten und ungeregelten Märkte bestens vertraut, als Kapitalmarktrechtspezialisten ausgewiesen und verfügen über langjährige, d.h. zum Teil mehr als zehnjährige, einschlägige Justizerfahrung vor Gerichten in der gesamten Bundesrepublik. Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte wurde im Jahr 2004 in München gegründet und konnte sich durch zahlreiche Erfolge in aufsehenerregenden Verfahren bereits nach kurzer Zeit etablieren. Beinahe zwangsläufig war deshalb die Erweiterung der Repräsentanz mit Eröffnung eines weiteren Standortes in der Bundeshauptstadt Berlin im Jahr 2007. Neben den vier Gründungspartnern István Cocron, Steffen Liebl, Dr. Henning Leitz und Franz Braun, deren Anfangsbuchstaben für die Marke "CLLB" stehen, ist mit Alexander Kainz seit 2008 ein weiterer Partner für den Mandantenerfolg verantwortlich. Mittlerweile vertreten zwölf Rechtsanwälte von CLLB die rechtlichen Interessen ihrer Mandanten. Sie sind dabei vorwiegend auf Klägerseite tätig und machen für sie Schadensersatzforderungen geltend. Das heißt kurz zusammengefasst: Wir können Klagen.


Bitte beachten Sie, dass für den Inhalt der hier veröffentlichten Meldung nicht openBroadcast verantwortlich ist, sondern der Verfasser der jeweiligen Meldung selbst. AGB | Haftungsausschluss.