Bittere Erfahrung Türkei

Veröffentlicht von: Emilia Pfeifer
Veröffentlicht am: 08.08.2017 18:40
Rubrik: Gesellschaft & Kultur


(Presseportal openBroadcast) - Gericht verhöhnt misshandelte Frau

Emila Pfeifer: "Misshandelt im Namen seiner Ehre"
Emilia beschließt, ihren Lebensmittelpunkt in das Land zu versetzen, das sie über alles liebt. Die Türkei. Als Pensionärin hat sie Möglichkeit, sich ihren Traum vom Leben am Meer in die Tat umzusetzen. Schon zuvor verbrachte sie jedes Jahr ihren Urlaub dort. Daher wusste sie, dass es viele Gigolos gab, die gerade deutsche Frauen ausnahmen. Eine Wohnung war schnell gefunden, denn an Deutsche vermietete man gern, das wusste sie von einer dort lebenden deutschen Frau.
Im Herbst holte sie für zwei Wochen ihre Tochter zu sich, die von der neuen Wohnung total begeistert war, wenn auch traurig, dass ihre Mama so weit weg wohnte.
Eines Abends lernte sie über die vermeintliche Freundin Idris kennen, der sie mit seinem Charme umgarnte. Sie war sehr skeptisch, wollte sie doch keine Beziehung mehr eingehen. Dennoch gelang es ihm, auch wenn Emilia seine sehr einnehmende Art missfiel. Danach ging alles sehr schnell. Unbegreiflicherweise zog sie zu ihm und er begann sein wahres Gesicht zu zeigen. Immer, wenn er übergriffig wurde, schwor sie sich, ihn vor die Tür zu setzen. Doch seine Überzeugungskraft ließ sie wieder schwach werden. Emilia ließ sich in den Abgrund ziehen, und zwar so weit, dass es Tage gab, an denen sie nicht einmal mehr etwas zu essen hatte. Zurück wollte sie aber auf keinen Fall, denn das wäre für sie ein Eingeständnis von Schwäche gewesen. Diesen Entschluss und ihre Nachgiebigkeit sollte sie ein halbes Jahr später bitter bereuen. Er schlug sie beinahe tot und sie musste flüchten, um nicht von ihm gefunden zu werden. Bei Nacht und Nebel wurde sie ausgeflogen. Zurück nach Deutschland, mit einem zugeschwollenen Gesicht und einem geprellten Becken, das nicht mehr behandelbar war.
Emilia Pfeifer erzählt in diesem Roman ihre Erfahrungen mit einem Mann aus einer anderen Kultur. Er ist Moslem und sie eine moderne Frau, die bis zu ihrem Entschluss, noch einmal neu anzufangen, selbstbewusst durchs Leben ging. Es ist ein Roman, der sicher hitzige Diskussionen anschiebt und zu kontroversen Auseinandersetzungen führen kann. Das Problem, das Emilia Pfeifer schon 2012 angesprochen hat, ist die Frage, wie und ob Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammenpassen, ob die unterschiedliche Sichtweise auf den Stellenwert der Frau in unserer multikulturellen Gesellschaft noch immer besteht.
Pfeifer gelingt es in ihrem Roman, sehr eindrucksvoll zu schildern, wie Opfer von häuslicher Gewalt in ihre Rolle gepresst werden und wie sie verzweifelt versuchen, einen Ausweg daraus zu finden.
Im zweiten Band "Im Namen der Gerechtigkeit" nimmt die Autorin den Leser mit in den Kampf für Gerechtigkeit und in den Kampf um den Ausstieg aus dieser Abhängigkeit. Letzterer gelingt ihr relativ schnell, da ihre Kinder sie vor die Wahl stellen. Als liebender Mutter fällt es ihr nicht schwer, die richtige Entscheidung zu fällen, die sie zwar schon vorher kannte, aber ihre alte Schwäche nachzugeben schon wieder zu dominieren drohte.
Viel schmerzhafter ist die Erfahrung, die sie als Opfer vor Gericht machen muss. Da stellt sich schon die Frage: "Im Namen der Gerechtigkeit?"

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Emilia Pfiefer
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