Narzissten lieben Facebook fast noch mehr als sich selbst

Veröffentlicht von: GRIN Verlag / Open Publishing GmbH
Veröffentlicht am: 31.08.2017 12:16
Rubrik: IT, Computer & Internet


(Presseportal openBroadcast) -

Die sozialen Netzwerke sind voll von ihnen: Narzissten, die sich in Selbstverliebtheit und Selbstbewunderung ergehen. Aktuellen Studien zufolge scheint ihre Zahl parallel zu der steigenden Verbreitung von Facebook & Co. regelrecht explodiert zu sein. Liegt es daran, dass die sozialen Medien narzisstischen Persönlichkeiten besonders gelegen kommen? Das neu im GRIN Verlag erschienene Buch "Verwundbar im Alltag, grandios im Netz. Warum Narzissten das Web 2.0 fast noch mehr lieben als sich selbst" (http://www.grin.com/de/e-book/369634/) untersucht dieses Phänomen.

Der Narzissmus ist keine neue Erscheinung. Geprägt wurde der Begriff bereits durch den antiken Dichter Ovid, in dessen Erzählung sich der junge Narziss in sein eigenes Spiegelbild verliebt. Mit dem Web 2.0 hat das Social-Media-Profil für viele Menschen die Rolle des Spiegelbildes übernommen, das sie mehrmals täglich betrachten. Allein das soziale Netzwerk Facebook hat mehr als 1,6 Milliarden Mitglieder. "Verwundbar im Alltag, grandios im Netz" stellt darum die Frage, ob es systematische Zusammenhänge zwischen dem stetigen Anstieg des Narzissmus und der Zunahme der weltweiten Facebook-Nutzung gibt.

Jedes "Like" bestätigt Narzissten

Insbesondere der "grandiose" und der "vulnerable" Narzissmus-Typus werden in "Verwundbar im Alltag, grandios im Netz" (http://www.grin.com/de/e-book/369634/)auf Zusammenhänge mit Verhaltensweisen im Web 2.0 betrachtet. Dabei ist die Grundannahme, dass sich Narzissten auf Facebook vor allem in zwei Situationen gezielt selbst darstellen: Wenn absehbar ist, dass eine direkte Rückmeldung folgt, oder wenn sie dadurch eine Ablehnung durch ihr soziales Umfeld vermeiden können. Jedes "Like" und jeder geteilte Beitrag wird für sie zu einer Bestätigung. Neben dieser Hypothese werden auch Zusammenhänge zwischen Narzissmus und der Häufigkeit, Richtung und Wirkung von Vergleichen auf Facebook überprüft. Dazu füllten 176 Studienteilnehmer einen Online-Fragebogen aus, dessen einzelne Bestandteile psychometrisch überprüft wurden.

Das Printbuch ist am 1. September 2017 im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-960-95092-9).

Direktlink zur Veröffentlichung: http://www.grin.com/de/e-book/369634/

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