ROEMHELD stellt auf der EMO „Betriebsanleitung 4.0“ vor: Vernetzt und smart mit „B. 4.0“

Veröffentlicht von: auchkomm Unternehmenskommunikation
Veröffentlicht am: 18.09.2017 11:56
Rubrik: Industrie & Handwerk


Hans-Joachim Molka, Geschäftsführer ROEMHELD (Foto: ROEMHELD).
(Presseportal openBroadcast) - · Kommentar von ROEMHELD-Geschäftsführer Hans-Joachim Molka: Ist die gedruckte Betriebsanleitung noch zeitgemäß?

Laubach und Hannover, den 18. September 2017. Die ROEMHELD Gruppe stellt auf der EMO die „Betriebsanleitung 4.0“ vor: Die Kennzeichnung der Produkte und der Verpackung mit einem QR-Code ermöglicht dem Anwender per Smartphone orts- und zeitunabhängig den direkten Zugriff auf die Betriebsanleitung. Die Papierform wird außerdem weiterhin – wie von der Maschinenrichtlinie gefordert – mit dem Produkt mitgeliefert.

ROEMHELD-Geschäftsführer Hans-Joachim Molka stellt in einem Kommentar allerdings die Notwendigkeit der gedruckten Betriebsanleitung infrage und macht sich stark für eine Änderung der Maschinenrichtlinie und einen Verzicht:

„Im Zeitalter von Industrie 4.0 denken wir in der Industrie über Produktivitätssteigerungen durch die digitale Transformation nach. Wir kreieren neue Geschäftsmodelle mit Querdenkern in Startups, die mit einer digitalen Brille die existierenden Geschäftsprozesse hinterfragen.

Unternehmen schließen sich zu Kooperationen zusammen, um die Vernetzung weiter voranzutreiben.

Man könnte fast meinen, dass bei der steigenden Veränderungsgeschwindigkeit die Digitalisierung an einem wichtigen Detail vorbeirauscht: an den Betriebsanleitungen.

Die Maschinenrichtlinie besagt, dass Betriebsanleitungen immer in gedruckter Form mit dem Produkt mitgeliefert werden müssen, damit sie bei der Inbetriebnahme und beim täglichen Gebrauch stets vorhanden sind. Eine durchaus nachvollziehbare Forderung zum Schutz des Anwenders sowie zur Vermeidung von Schäden an Mensch und Maschine.

In der Realität sieht es aber doch anders aus. Die gedruckte Betriebsanleitung steht in einem Ordner, der, wenn er benötigt wird, gerade nicht greifbar ist, wenn sie nicht schon auf dem Weg zum Einsatzort der Produkte verloren gegangen ist oder sich die berühmte Kaffeetasse darüber ergießt.

Egal, was die Ursache für eine fehlende Betriebsanleitung ist, wir erhalten häufig wiederholte Anfragen nach einem Ersatzexemplar von Betriebsanleitungen.

Die Maschinenrichtlinie fordert nicht explizit die Papierform für die Betriebsanleitung, jedoch sind wir Hersteller verpflichtet, diese Informationen ohne technische Voraussetzungen wie Internetzugang oder den Gebrauch eines elektronischen Lesegerätes zur Verfügung zu stellen.

Ob das im Zeitalter von Industrie 4.0, in dem fast jeder ein Smartphone besitzt, noch zeitgemäß ist, sei dahingestellt. Die Bereitstellung von Betriebsanleitungen geht heute über das Internet viel einfacher und mit höherer Verfügbarkeit an dem Ort und zu der Zeit, an dem sie gebraucht werden.

Ist jetzt nicht der passende Moment, im Zuge von I 4.0 über „B“ wie Betriebsanleitung 4.0 nachzudenken, um eine medienbruchfreie Kommunikation zu gewährleisten?

Wer dann immer noch ein Papierdokument möchte, kann sich die aus dem Internet heruntergeladene Betriebsanleitung in ausgedruckter Form ablegen.

Die ROEMHELD Gruppe unterstützt diese Entwicklung, indem sie ihren Kunden Betriebsanleitungen auf der ROEMHELD Webseite zur Verfügung stellt. Über die Artikelnummer auf dem Produkt wird die dazugehörige Betriebsanleitung identifiziert und kann nach Registrierung auf der Webseite jederzeit in verschiedenen Sprachen eingesehen und heruntergeladen werden.

Oder noch einfacher: Die zusätzliche Kennzeichnung der Produkte und der Verpackung mit einem QR-Code ermöglicht dem Anwender den direkten Zugriff per Smartphone auf die Betriebsanleitung zu jeder Zeit, an jedem Ort. Dies erleichtert dem Anwender die Arbeit enorm.

Wir Hersteller sollten uns zusammen mit den zuständigen Gremien der Maschinenrichtlinien dafür stark machen, dass wir uns von der gedruckten Version verabschieden und die elektronische Betriebsanleitung zum Standard wird!“

Über ROEMHELD:

Die ROEMHELD Gruppe steht für Lösungen, die dazu beitragen, die Abläufe in der Einzel- und Serienfertigung nahezu aller Industriezweige effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten. Mit innovativen Produkten der Fertigungs-, Montage-, Spann- und Antriebstechnik zählt der Unternehmensverbund international zu den Markt- und Qualitätsführern der jeweiligen Branchen. Elemente zur Herstellung, Prüfung und Wartung von Großbauteilen für Windenergieanlagen, Komponenten für die Automation von Rüstvorgängen und für die Maschinenkommunikation im Rahmen von Industrie 4.0 ergänzen das Portfolio. Die Aktivitäten rund um die Magnetspanntechnik sind in der 2017 gegründeten Römheld Rivi GmbH gebündelt. Neben einem rund 25.000 Artikel umfassenden Katalogprogramm werden kundenspezifische Produkte entwickelt und hergestellt, sodass für nahezu jede Aufgabenstellung die optimale Lösung geliefert werden kann.

Die Unternehmensgruppe ist weltweit in mehr als 50 Ländern mit Service- und Vertriebsgesellschaften vertreten und beliefert insbesondere den internationalen Maschinenbau, die Automobil-, Luftfahrt- und Agrarindustrie sowie die Medizintechnik. An den drei Standorten Laubach, Hilchenbach und Rankweil / Österreich erzielten 510 Mitarbeiter 2016 einen Umsatz von rund 105 Mio. Euro.

Pressekontakt:

Ansprechpartner:

Ralf Trömer

Marketing

Tel.: +49 (0) 6405 / 89-353

Fax: +49 (0) 6405 / 89-374

E-Mail: r.troemer@roemheld.de


Römheld GmbH
Friedrichshütte
Römheldstraße 1-5
35321 Laubach
Germany
Tel.: +49 (0) 6405 / 89-0
Fax: +49 (0) 6405 / 89-211
E-Mail: info@roemheld.de
www.roemheld-gruppe.de

Den Pressetext als Word-Dokument und das Bildmaterial in Druckqualität können Sie außerdem hier herunterladen: http://www.auchkomm.com/aktuellepressetexte#PI_195.

Belegexemplar erbeten:
auchkomm Unternehmenskommunikation, F. Stephan Auch, Gleißbühlstr. 16, D-90402 Nürnberg, www.auchkomm.de, fsa@auchkomm.de.

Firmenportrait:

auchkomm ist eine Nürnberger PR-Agentur, die mittelständische Unternehmen bei der Planung, Konzeption und Umsetzung von Maßnahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit betreut.

Die Klienten von auchkomm sind im gesamten Bundesgebiet ansässig. Sie stammen überwiegend aus dem Maschinenbau, der Kunststoffverarbeitung und Logistik, den Finanzdienstleistungen, dem Bau, der Biobranche und der Sozialen Arbeit. auchkomm wurde 2001 von F. Stephan Auch gegründet.

Bitte beachten Sie, dass für den Inhalt der hier veröffentlichten Meldung nicht openBroadcast verantwortlich ist, sondern der Verfasser der jeweiligen Meldung selbst. AGB | Haftungsausschluss.