WKZ Wohnkompetenzzentren zur ansteigenden Mietbelastung in Deutschland

Veröffentlicht von: WKZ WohnKompetenzZentren
Veröffentlicht am: 18.09.2017 12:28
Rubrik: Finanzen & Versicherungen


(Presseportal openBroadcast) - Ludwigsburg, 18.09.2017. „Die Mietsituation in Deutschland ist ein Thema, das eigentlich kaum im Rahmen der Bundestagswahl aufgenommen wurde. Vielleicht auch deshalb, weil die von der Großen Koalition beschlossene Mietpreisbremse so kläglich versagt hat und man nun seine Wunden leckt bzw. über Lösungsansätze nachdenkt“, sagt Jens Meier, im Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Die Probleme bestehen dennoch, wie eine Studie der Berliner Humboldt-Universität zeigt. Sie war von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung gefördert worden. Die 90 Seiten starke Studie enthält Daten zu Haushaltseinkommen, Wohnstandards, Miethöhen, Gebäudealter und Wohnraumgrößen für alle 77 Städte, die im Jahr 2014 mehr als 100.000 Einwohner zählten und somit als Großstadt gelten: Von Berlin mit einer Bevölkerung von damals 3,47 Millionen bis Siegen mit 100.325 Einwohnern. (Quelle: http://www.berliner-kurier.de/28401182 ©2017).

Hoher Anteil für die Miete
Viele Menschen in Großstädten leiden unter hohen Mieten. „Die Entwicklung geht so weit, dass Menschen, die im Umland leben und arbeiten und weniger verdienen, doch deutlich mehr Geld zur Verfügung haben als Städter“, so der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Die Humboldt-Universität nennt Zahlen: In Deutschlands Großstädten müssen 40 Prozent der Haushalte mehr als 30 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Kaltmiete ausgeben. Der bundesweite Schnitt liege aber auch bei 26,8 Prozent. Für Jens Meier, den Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren sollte der Gesetzgeber an dieser Stelle dringend über die Förderung von alternativen Modellen, beispielsweise über Genossenschaften, nachdenken und den Ausverkauf des Staatsbesitzes an Immobilien stoppen.

Bezieher geringer Einkommen haben ein Problem
Zumal gerade die Bezieher niedriger Einkommen in den Städten zunehmend mit Problemen belastet sind. Denn die Wissenschaftler der Berliner Humboldt-Universität stellen fest, dass Menschen mit kleinerem Einkommen in den Städten nach der Zahlung der Miete oft nur noch wenig für die Lebensführung übrig bliebe. Mehr als die Hälfte dieser Haushalte würden sogar gut die Hälfte ihres Einkommens für die Miete zahlen. Schlimmer noch: Bei 1,3 Million Großstadt-Haushalten bliebe nach Abzug der Miete so wenig Einkommen übrig, dass schon die Hartz-4-Regelsätze greifen würden. „Dabei würden insbesondere kleinere Wohnungen gesucht – das Platzangebot richtet sich nun einmal an den finanziellen Möglichkeiten aus“, so der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren.

Keine spezifischen Standorte
Interessant ist dabei, dass man nicht generell sagen kann, dass die bekannten Metropolen alleine teuer sind. So müssen Berliner bereits 27,2 Prozent ihres Einkommens für die Miete ohne Heizung und Warmwasser (Bruttokaltmiete) aufbringen. In Stuttgart sind es 27 Prozent, in Frankfurt am Main und in München 28,3 Prozent. Über derartige Mieten lächeln allerdings viele Bürger in Nordrhein-Westfalen. Denn zu den Spitzenreitern zählen Bonn (30,3 Prozent), Neuss (30,3 Prozent), Köln (29,3 Prozent) und Düsseldorf (29,2 Prozent). Aber auch die Mieter vergleichsweise wirtschaftlich schwacher Standorte wie Bremerhaven mit 29 Prozent oder eher unbekannter Städte wie Offenbach am Main mit 28,7 Prozent tragen eine vergleichsweise hohe Mietbelastung. Am geringsten ist die Belastung in Chemnitz (20,9 Prozent). „Insgesamt, so auch die Wissenschaftler der Berliner Humboldt-Universität, ist die Situation in vielen Städten in Deutschland als problematisch einzustufen. Die Zeit ist also überreif für neue Wege“, meint Jens Meier, der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren.

Weitere Informationen unter: http://www.wohnkompetenzzentren.de



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