Naturlatexmatratzen mit QUL-Zertifikat waren vom TDI-Skandal nicht betroffen

Veröffentlicht von: Text und Konzept Margit Mederer-Lahntroch
Veröffentlicht am: 04.11.2017 15:42
Rubrik: Gesundheit & Medizin


Nur Naturlatexmatratzen mit dem Aufkleber des QUL e.V. sind tatsächlich vom QUL geprüft worden
(Presseportal openBroadcast) - Freiburg, 04.11.2017

Naturlatexmatratzen mit dem Prüfsiegel des QUL Qualitätsverband umweltverträgliche Latexmatratzen e.V. sind vom TDI-Skandal nicht betroffen. Der QUL sieht sich in seinem Kurs bestätigt, auf Kunststoffe zu verzichten und mit engmaschigen Kontrollen für Verbrauchersicherheit zu sorgen

Gerade nochmal Glück gehabt. Das mit einer Überdosis Dichlorbenzol belastete Kunststoffgrundprodukt TDI, das zur Herstellung von Kaltschaum benötigt wird, bedeutet offenbar keine gesundheitliche Gefahr für den Endverbraucher. Kein Ausgasen aus der fertigen Synthetik-Matratze. Der Schaden wäre nicht auszudenken gewesen, Dichlorbenzol gilt als krebserregend und somit als ernste Gefahr für die Gesundheit. Für die Hersteller von Naturmatratzen zeigt der Vorfall dennoch zwei Dinge sehr deutlich: die Kunststoffproduktion ist und bleibt potentiell riskant und regelmäßige Kontrollen sind von essentieller Bedeutung.

Der QUL Qualitätsverband umweltverträgliche Latexmatratzen e.V., in dem 13 Hersteller von Naturmatratzen, Latexschäumer und Zulieferer organisiert sind, sieht sich daher in seinem Kurs bestätigt, auf natürliche Alternativen zu setzen. Mit dem QUL-Prüfsiegel ausgezeichnete Naturlatexmatratzen enthalten keine synthetischen Schaumstoffe, nicht einmal synthetisch hergestellten Latex. Sie waren daher zu keinem Zeitpunkt vom TDI-Skandal betroffen. Das kann der QUL sogar garantieren: einer eventuellen synthetischen Beimischung wäre man im Prüfverfahren auf die Schliche gekommen.

Umfangreiche Tests nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen

Der QUL hat schon vor 20 Jahren ein strenges Testverfahren entwickelt, dem sich alle Mitgliedsunternehmen stellen müssen. Jedes QUL-Mitglied muss seine Matratzen-Materialien umfassend auf alle Schadstoffe untersuchen lassen, die bei Naturmatratzen vorkommen könnten. „Die Grenzwerte beim QUL sind sehr niedrig. Wir legen sie so fest, dass für den Verbraucher keinerlei Gefahr von unseren Matratzen ausgeht. Und wenn neue Verfahren zum Nachweis von Schadstoffen entwickelt werden, rüsten wir umgehend nach. “, so Annette Esklony von der Verbandszentrale.

Engmaschige Kontrollen für mehr Verbrauchersicherheit

Das QUL-Siegel ist im Gegensatz zu anderen Labeln nur 1 Jahr gültig, dann müssen alle Tests wiederholt werden. Die Hersteller sind angehalten, jede zwischenzeitliche Veränderung bei der Beschaffung oder Produktion zu melden, dann wird erneut geprüft. „Wir versuchen, Risiken durch Schwankungen bei der Produktion und den Materialien durch unseren kurzen Prüfrhythmus so weit wie möglich zu minimieren. Dafür bürgen wir mit unserem Siegel. Bei allen Matratzen, die lediglich „nach den Kriterien des QUL getestet“ sind, und nicht durch den QUL selbst, sollten Verbraucher nachfragen, wie oft hier die Kontrollen erfolgen und ob sie wirklich vollumfänglich sind.“, rät Frau Esklony.

Der Qualitätsverband umweltverträgliche Latexmatratzen (QUL e.V.) stellt seit 1994 Kriterien für die Standards von Naturmatratzen auf. Er ist heute eine der wesentlichen Instanzen zur Schadstoffprüfung von Matratzen und hat mit dem QUL-Naturlatex-Label ein eigenes Gütesiegel für höchste Verbrauchersicherheit ins Leben gerufen. Dem QUL gehören derzeit 13 Matratzenhersteller, Latexlieferanten und -verarbeiter an.

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Qualitätsverband Umweltverträgliche Latexmatratzen e.V., Bauhöferstr. 105, 79115 Freiburg
Annette Esklony
TEL: 0800-100 70 43, 0761-45 36 63 31, FAX: 0761-45 36 63 32
Internet: www.qul-ev.de, Email: info@qul-ev.de
Bildquelle: QUL e.V.

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