Veränderungen für den Werkzeug- und Formenbau durch neue Verfahren

Veröffentlicht von: Mücke Mediendesign - André Mücke
Veröffentlicht am: 06.11.2017 17:58
Rubrik: IT, Computer & Internet


(Presseportal openBroadcast) - Neue Verfahren wie CAD und CAM haben eine nachhaltige Verbesserung im Werkzeugbau herbeigeführt. Der Gewinn an Produktivität, welcher durch die Umstellung von analogen Papierzeichnungen zur digitalen Zeichnungserstellung erzielt wurde, ist immens. Viele neue Möglichkeiten eröffnen sich dadurch in der Herstellung und Entwicklung von Werkzeugen. Durch die heute zur Verfügung stehenden Simulationsmöglichkeiten ist es möglich, komplexe Werkzeugkonzepte zu verwirklichen. Selbiges gilt für CAM-Programme (www.mw-camtechnik.de), welche maßgeblich, an mit der Industrialisierung verbundenen Konzepten, beteiligt sind.

Der Werkzeugbau war immer schon der Wegbereiter was die neuen Technologien angeht. Beispielsweise wurde die Funkenerosion im Werkzeugbau erst richtig zur endgültigen Reife getragen. Dieser Rolle sollte sich der Werkzeugbau, auch in Bezug auf additive Fertigungsverfahren, beibehalten. Diese Verfahren bieten unzählige Möglichkeiten was das Verständnis für die Produktentwicklung betrifft. In der Zukunft wird sich weiter herauskristallisieren, wie die additiven Fertigungsverfahren in die Prozesskette integriert werden können.

Da der Werkzeugbau einer der größten Wissensträger in diesem Bereich ist, kann er diesen Wandel maßgeblich mitgestalten und sogar neue Geschäftsmodelle entwickeln. Er wird ohne Zweifel weiterhin unersetzbar für die Produktentwicklng und Serienproduktion sein.

Die dominierende Fertigungstechnologie im Werkzeugbau, die wir in Deutschland kennen, ist das HSC-Fräsen. Das Fräsen ist, nach jetzigem Kenntnisstand, auch weiterhin die führende Technologie und wird zukünftig auch weiter noch an Bedeutung gewinnen. Ihre Entwicklung und Verbreitung wird in den kommenden Jahren noch weiter ausgebaut werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass andere Verfahren dadurch aussterben, beziehungsweise vollständig ersetzt werden können. Dies wurde bereits früher bei anderen Verfahren versucht, konnte allerdings nicht vollständig durchgesetzt werden. Beispielsweise dachte man, man könnte auf das Erodieren vollends verzichten. Heute ist der Einsatz in der Verkettung von Fräs- und Erodiermaschinen, hauptsächlich wegen der intelligenten Handhabungssysteme, jedoch so effizient wie noch nie zuvor.

Auch die Automatisierungslösungen entwickeln sich stetig weiter. Allerdings steht eines mit größter Sicherheit fest: der Einsatz von Robotern, wird auch in den kommenden Jahrzehnten, den menschlichen Werkzeugmacher nicht ersetzen können. Sie können unterstützen und die Produktivität, sowie die Effizienz der Montage nachhaltig steigern, somit zum Teil vielleicht sogar die Lebensarbeitszeiten verlängern, aber den Werkzeugmacher ersetzen können sie nicht. Die Erfahrung und das Know-How, welche vor allem die ältere Mitarbeiter über die Jahre gesammelt haben, werden wir in den kommenden Jahren weiterhin benötigen. In vielen Fertigungen ist der Einsatz von Robotertechnik schon sehr weit vorangeschritten. Es gibt aber ohne Zweifel noch weitere Anwendungsgebiete, welche das Bild des Shopfloors weiter prägen und verändern werden.

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