Vernetzte Produktion bei Werkzeugmaschinen

Veröffentlicht von: Mücke Mediendesign - André Mücke
Veröffentlicht am: 07.11.2017 12:42
Rubrik: Industrie & Handwerk


(Presseportal openBroadcast) - VDW-Kampagne für die vernetzte Produktion bei Werkzeugmaschinen

Die Kampagne zur Vernetzung der Produktion in der Branche Werkzeugmaschinen Produktion (www.breton.de), wird erstmals auf der EMO Hannover durch den Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken VDW vorgestellt.

Über einen vernetzten Connector als zentrale Schnittstelle soll die Zusammenführung und Anbindung unterschiedlicher Maschinen Steuerungen erreicht werden. Das soll sowohl die Bereiche Software und die komplette Implementierung der Produktion betreffen und das ist das gefragte Ziel dieser Initiative. So berichtet dies in der Pressekonferenz des Verband, der Vorsitzende des VDW, Dr. Heinz-Jürgen Prokop über die erste Phase des Projekt.

Es fehlte bisher an einheitlichen Lösungen und daraufhin hat der VDW Vorstand dieses Projekt initiiert. Optimierungsaufgaben sollen so gebündelt werden und in einem standardisierten Format in einer Cloud an die Leitsysteme der Fertigung geleitet werden. Diese Daten sollen aus den Maschinen aller Generationen und den unterschiedlichen Steuerungen gesammelt werden. Prokop stellte fest, dass gerade der Mittelstand auch von diesen Maßnahmen profitieren wird und das wird langfristig der Erfolg der Initiative Industrie 4.0 sein.

Industrie Standard 4.0 erzeugt messbare Entlastung bei den Unternehmen

Durch diese Kampagne werden die Hersteller von Maschinen deutlich bei ihren Aufgaben entlastet, jedoch gehören diese Aufgaben nicht zum eigentlichen Kerngeschäft der Unternehmen, sie verursachen aber erhebliche Kosten und müssen dringend erledigt werden. Das einzelne Mitglied des VDW wird so für die Themen der Infrastruktur entlastet und der angestrebte Produktionsstandard wird trotzdem erreicht. Es entsteht so mehr Flexibilität und eine geforderte Unabhängigkeit durch ein sehr transparentes System. Prokop machte aber deutliche; dass sich auch auf der Messe Entwicklungen zu Hersteller spezifischen Ökosystemen abzeichnen und der Trend hierbei anhält. Das betrifft besonders die Systeme der Steuerung von Maschinen. Prokop erklärte, dass man diesem Trend entgegen wirken will und dabei auf eine Partnerschaft der Entwicklung setzt. Dabei soll die geplante Spezifikation des VDW so breit wie möglich nutzbar und anwendbar gemacht werden.

Die sogenannte Compain Specification wurde bereits 2013 vom VDW initiiert. Diese Spezifikation ist bereits seit Juli 2017 bei der OPC veröffentlicht und somit über die Foundation zugänglich. Es kann jetzt nach Ende der EMO Hannover mit der Spezifikation der Schnittstellen durch das gebildete Team begonnen werden. Dabei ist das Ziel die ganzheitliche Vernetzung mit Hilfe des Vehikel OPC UA. Es soll dabei auf Daten-Gleichheit der Anteile gesetzt werden und Prokop bekräftigte noch einmal das bereits schon im ersten Vierteljahr 2018 die ersten brauchbaren Ergebnisse vorhanden sind.

Dabei wird im ersten Quartal 2018 die Präsentation eines Grund-Datensatz angestrebt. Dieser kann im öffentlichen Rahmen kommentiert werden und sollen gleichzeitig alle Anforderungen der Grund-Spezifikation genannt werden. Der Prozess der Standardisierung soll mit rund 30 Datensätzen gefüllt sein.

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