Sinne trainieren gut bei Demenz

Veröffentlicht von: Thomashilfen
Veröffentlicht am: 10.11.2017 10:40
Rubrik: Gesundheit & Medizin


(Presseportal openBroadcast) - Die Auswirkung des Lagerungskonzeptes auf die Demenz

(NL/5816100775) Sie ist ganz klar die gravierendsten gesundheitliche Altersproblematik unserer Zeit: Die Demenz. Ein zunehmender Gedächtnisschwund führt bis zum totalen Zusammenbruch des geistigen Leistungsvermögens. Isoliert verbleibt der Demenz-Patient letztlich verwirrt, desorientiert und völlig hilflos in seiner eigenen inneren Welt.
Noch gibt es kein Allheilmittel gegen den krankhaften Gedächtnisstreik. Aber: Völlig hilflos steht die Medizin der Demenz heutzutage nicht mehr gegenüber. Neben einer stetig verbesserten Medikation verspricht ein breit angelegtes Therapie-Konzept Besserung. Auf Basis der MiS Microstimulation wird die Körperwahrnehmung verbessert. Die Orientierung des Demenzkranken verbessert sich. Untersuchungen zeigen, dass insbesondere das Schlafverhalten positiv beeinflusst wird.


Verlorene Erinnerung
Es sind vor allem die Gedächtnisleistung und die Fähigkeit, Alltagsprobleme zu lösen, die bei dem Krankheitsbild der Demenz zunehmend beeinträchtigt sind. Hinzu kommen Wahrnehmungsstörungen, Desorientiertheit sowie nach längerer Erkrankungszeit auch Persönlichkeitsveränderungen. Demenzpatienten haben Schwierigkeiten, das tägliche Leben mit seinen Anforderungen zu erfassen und zu bewältigen. Ihr Aktionsradius nimmt
demzufolge rapide ab.


Schlafstörungen der Demenzerkrankten
Neueste Untersuchungen zeigen, dass 7 von 10 Demenzkranken an Schlafstörungen leiden. Einerseits verschlechtert es die Situation des Betroffenen selbst, da Schlaflosigkeit - wie bei Gesunden auch - am Tage zu Lustlosigkeit, Müdigkeit und sogar zu Aggressivität führt. Andererseits werden Angehörige oder Pfleger ebenso belastet: Nachts muss organisiert werden, dass der Demenzpatienten betreut werden kann, oder zumindest definierte Räumlichkeiten für seine Rastlosigkeit erhält. Eine enorme Belastung für pflegende Angehörige. Außerdem belastet die Situation auch am Tage: Unlust, ja sogar aggressives Verhalten ist bei Patienten mit Schlafstörungen häufiger zu beobachten.

Verwirrt ohne Wahrnehmung und Bewegung
Die im Zuge der Demenzerkrankung abnehmende Wahrnehmungs- und Bewegungsfähigkeit führt zu massiver Reizarmut. Realitätsverlust und räumliche, zeitliche sowie kausale Orientierungslosigkeit sind schwerwiegende Folgen. Zurück bleibt eine verwirrte Persönlichkeit. Nicht nur das eigene Körperbild mit seinen Konturen, Grenzen und eigentlichen Fähigkeiten, sondern auch die Positionierung der eigenen Persönlichkeit in der Umwelt müssen dem Demenzpatienten erneut aufgezeigt, von ihm wahrgenommen und wieder erlernt werden. Nur so hat er eine Chance, sich in seiner Umgebung bestmöglich zurecht zu finden.

Sinne schärfen
Wie angenehm dem dementen Patienten schon kleinste Körperbewegungen sind, sieht man beispielsweise wenn man einen Demenz-Kranken betrachtet, wie er versunken aber offensichtlich zufrieden im Schaukelstuhl wippt. Hier werden sowohl der Körper- als auch der Gleichgewichtssinn angesprochen, gereizt und vermitteln ein Gefühl von Geborgenheit. Milde Bewegungsreize können den Therapieverlauf also positiv unterstützen.

Bewegte Sinne
Wahrnehmung und Bewegung stehen in einer engen Wechselwirkung miteinander. Deshalb ist es wichtig, dass ein Demenz-Patient sich in seinem persönlichen Rahmen aktiv bewegt. Auch das, was dem Außenstehenden als verwirrtes Herumnesteln, als zielloses Umherlaufen scheint, hat für die aktive Wahrnehmung des Dementen eine wichtige Bedeutung. Es ist seine eingeschränkte Art sich und seine Umwelt weiter zu erfahren. Wird zum Beispiel aus Angst um den Patienten dieser Bewegungsspielraum zu sehr beengt, nimmt man ihm eine wichtige Perspektive sich zurechtzufinden.
Der Zusammenhang zwischen Wahrnehmung und Bewegung und ihre positiven Auswirkungen auf den Verlauf der Demenz kommt im therapeutischen Rahmen der Demenzbehandlung zunehmend zum Tragen.


MiS Micro-Stimulations-Systeme unterstützen
Die auf dem Prinzip der MiS Micro-Stimulation basierenden Thevo-Therapie-Matratzen helfen demenzkranken Menschen wieder mehr Orientierung zu erlangen. Feinste Bewegungen - sogar Atembewegungen - werden in mikrofeine Gegenbewegungen verwandelt. Aufgrund der Rückkopplung von geringsten Minimalbewegungen bekommt der Patient wichtige Informationen über sein eigenes Körperbild vermittelt.
Die Orientierung verbessert sich, Verwirrtheit und Angst nehmen ab.
Das Schlafverhalten verbessert sich, denn auch im Schlaf wird über die Therapie-Matratze Orientierung vermittelt. Der Kranke fühlt sich geborgen und der Schlaf zeigt sich in vielen Untersuchungen verbessert. Auch am Tage hat dieses positive Auswirkungen. Die Beobachtungen zeigen teilweise extreme Verbesserungen im täglichen Verhalten. Weniger Aggressivität, mehr Mithilfe und Ausgeglichenheit führen zu einem verbesserten Miteinander.

Besserung signifikant bewiesen
Wie positiv sich schon allein die Sinnes-Aktivierung mittels eines entsprechenden Lagerungskonzeptes auswirkt, das zeigt beispielsweise der Krankheitsverlauf einer 77jährigen Patientin: Die stark desorientierte Alzheimer-Patientin, die aufgrund einer Reihe von weiteren Erkrankungen bettlägerig ist, wurde zur Probe auf das MiS-Micro-Stimulations-System ThevoVital gelagert.
Herzstück dieser Therapie-Matratze ist die MiS Micro-Stimulation, die selbst bei Atembewegungen Rückmeldungen an den Körper zurückgibt. Die Matratze wurde abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse der Demenz-Patienten. Alle Bereiche Körpersinn und Gleichgewichtssinn werden gezielt durch die MiS Micro-Stimulation angesprochen und gefördert. Bereits nach einer Woche konnten die Betreuer ein deutliche Verbesserung im Allgemeinbefinden der Patientin feststellen und einen auffälligen Rückgang der dementiellen Veränderung bemerken: Die Patientin zeigte sich wacher und auffällig orientierter.

Nach Abschluss der vierwöchigen Beobachtungszeit auf dem MiS-Micro-Stimulations-System wurde die alte Dame wiederum auf die bisherige Normal-Matratze gelagert. Sofort verstärkten sich alle dementiellen Symptome wieder. Nach bereits drei Tagen auf der Normal-Matratze hatte die Desorientierung den Ausgangszustand wieder eingenommen und stagnierte von da an in diesem negativen Stadium. Dieser augenscheinliche Zusammenhang zwischen der aktivierenden Lagerung und der Verbesserung des Krankheitsbildes führte dazu, dass sich die Betreuer entschlossen, die Patientin dauerhaft auf dem speziellen Stimulations-Modell zu betten, mit dem Ergebnis, dass sich die 77jährige orientiert ihrer Umwelt zuwenden konnte und was natürlich besonders auch für die Angehörigen eine sehr positive Erfahrung war wieder mit Ihren Mitmenschen kommunizieren konnte.

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