Mütter wollen früher zurück in den Job

Veröffentlicht von: Randstad Deutschland
Veröffentlicht am: 13.11.2017 18:08
Rubrik: Finanzen & Versicherungen


(Presseportal openBroadcast) - Zehn Jahre Elterngeld

txn-a. Vor zehn Jahren wurde das Elterngeld eingeführt. Seitdem hat sich der Anteil der Bezieher mehr als verdoppelt. Gleichzeitig wollen mehr Frauen möglichst schnell wieder zurück in den Job. Im zweiten Lebensjahr des Kindes arbeiten rund 43 statt zuvor 35 Prozent, so das Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln). Schließlich zahlt sich für viele Mütter der zeitnahe Wiederein-stieg langfristig in der Lohnentwicklung und Alterssicherung aus. Eine frühzeitige Pla-nung mit dem Arbeitgeber erleichtert die Rückkehr nach der Auszeit.
"Von einer gemeinsamen Vereinbarung profitieren beide Seiten", erklärt Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad (http://randstad.de). "Das Unternehmen sichert sich dadurch einen reibungslosen Ablauf der Arbeitsprozesse und bemüht sich rechtzeitig um eine geeignete Überbrückungslösung. Die Mitarbeiterin hingegen kann sich bereits vor der Elternzeit ein Bild von möglichen Wiedereinstiegsmodellen machen." Häufig ist es ohne viel Aufwand möglich, während der Babypause den Bezug zum Unternehmen und zur Tätigkeit zu behalten.
Eine Weiterbildungsmaßnahme vom Arbeitgeber zum Beispiel trägt dazu bei, während der Auszeit fachlich auf dem Laufenden zu bleiben. Damit verkürzt sich zugleich die spätere Einarbeitungszeit. Laut dem "Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2016" bieten 64 Prozent der Unternehmen ihren Beschäftigten überdies an, während ihrer Elternzeit phasenweise oder in Teilzeit weiterzuarbeiten. Möglichkeiten sind Urlaubs- und Krankheitsvertretungen oder die Mitarbeit in einem zeitlich befristeten Projekt. Gut zu wissen: Kurzeinsätze sind grundsätzlich während der gesamten Elternzeit möglich, sofern es nicht mehr als 30 Wochenstunden sind. Die Elterngeldstelle muss darüber allerdings in Kenntnis gesetzt werden.
Wichtig ist auch das Rückkehrgespräch, das einige Monate vor Ende der Elternzeit stattfinden und kurz vor dem tatsächlichen Einstieg wiederholt werden sollte. Hierbei geht es darum, Wünsche und Rahmenbedingungen abzugleichen und ein für beide Seiten attraktives Arbeitsmodell zu entwickeln. Dazu gehören insbesondere Stundenzahl und Arbeitszeiten.
Der enge Kontakt zwischen dem Unternehmen und der Beschäftigten in Elternzeit ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für einen frühzeitigen Wiedereinstieg ins Berufsleben. Liegen dafür beim bisherigen Arbeitgeber zu viele Steine im Weg, kann die Babypause auch für einen Jobwechsel genutzt werden. Personaldienstleister wie Randstad können bei der Suche nach dem passenden Beruf interessante und spannende Chancen eröffnen.

[Bildunterschrift]
txn-a. Ein Modell für den schnellen Wiedereinstieg ist die Mitarbeit in einem zeitlich befristeten Projekt während der Elternzeit. Der Gesetzgeber erlaubt eine wöchentliche Arbeitszeit von bis zu 30 Stunden.

Bildquelle: @bernardbodo/Fotolia/randstad

Pressekontakt:

Randstad Deutschland
Catherine Fouchard
Helfmann-Park 8 65760 Eschborn
06196 4082701
cathrine.fouchard@randstad.de
http://randstad.de

Firmenportrait:

Randstad - Die Nummer 1 in Deutschland.
Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in etwa 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

Bitte beachten Sie, dass für den Inhalt der hier veröffentlichten Meldung nicht openBroadcast verantwortlich ist, sondern der Verfasser der jeweiligen Meldung selbst. AGB | Haftungsausschluss.