Mit Freude und Leidenschaft gegen Bore-out - 5 Tipps gegen Langeweile am Arbeitsplatz

Veröffentlicht von: Borgmeier PR
Veröffentlicht am: 15.11.2017 10:46
Rubrik: Weiterbildung & Schulungen


(Presseportal openBroadcast) - Schweinfurt im November 2017. Nicht nur ständiger Stress, sondern auch permanente Langeweile und Unterforderung während der Arbeitszeit macht vielen Menschen zu schaffen. Aufgrund fehlender Anerkennung oder mangelnder Herausforderungen fehlt ihnen Motivation und sie fühlen sich oft antriebslos. Dieses als Bore-out bezeichnete Phänomen entsteht, wenn das Aufgabenpensum den Tag nicht füllt oder Beschäftigte sich wegen ihrer beruflichen Qualifikation fachlich unterfordert fühlen. Meist beginnt dieser Zustand schleichend, beispielsweise durch eine Verschiebung des Aufgabenbereichs oder eine Umstrukturierung im Unternehmen. „Anstatt aktiv gegen die Unterforderung anzugehen, um etwas an der Situation zu ändern, gestehen sich viele nicht ein, dass ihnen Beschäftigung fehlt, oder aber sie tun möglichst beschäftigt, damit Kollegen oder Vorgesetzte nicht erkennen, dass sie nichts tun und nur die Arbeitszeit absitzen. So verschenken sie jedoch Motivation und Potenzial bleibt ungenutzt“, erklärt Jürgen Höller, Europas führender Erfolgs- und Motivations-Experte. Er gibt 5 wertvolle Ratschläge für den Kampf gegen die Langeweile am Arbeitsplatz:

Positiv denken
Es gilt, nicht gleich zu verzweifeln, weil für ein paar Wochen im Büro weniger Aufgaben anfallen. Auch monotone Tätigkeiten wie das Anfertigen von Abrechnungen oder das Pflegen von Datenbanken lassen sich nicht vermeiden. Nicht jeder Tag besteht aus spannenden Aufgaben und Herausforderungen. Das ist ganz natürlich. Um auch solche Tage erfolgreich zu überstehen, hilft es, sich kleine Etappenziele zu setzen und sich für das Erreichen der Ziele selbst zu belohnen – beispielsweise mit einer Kaffeepause mit dem Lieblingskollegen. Auch ein Aufgabentausch mit Kollegen bringt Abwechslung und setzt Potenzial frei.

Ziele festlegen
Wer sich im Job unterfordert fühlt, sollte zunächst einmal für sich selbst herausfinden, woran das wirklich liegt. Hierbei hilft ein Jobtagebuch. In diesem halten Gelangweilte fest, wie viel Zeit sie benötigen, um einzelne Aufgaben ordentlich und gewissenhaft zu erledigen. Es unterstützt so dabei, objektiv einzuschätzen, wie viel Zeit man mit Nichtstun verbringt. Um die Situation aktiv zu verändern, sollten sich Betroffene anschließend drei Ziele überlegen, die sie im Job erreichen wollen und für die sie auch wirklich brennen.

Neue Aufgaben suchen
Fast jeder hat es selbst in der Hand, den eigenen Job interessanter und ansprechender zu gestalten: Einfach einmal aus gewohnten Routinen ausbrechen und die Aufgaben auf eine andere Art und Weise erledigen. Zudem gibt es in jedem Unternehmen Verbesserungspotenzial, das nur darauf wartet, dass jemand die Herausforderung angeht.

Qualifikation durch Weiterbildung
Konstantes Lernen hilft, die eigene Unterforderung zu bekämpfen. Jeder, der das Gefühl verspürt, dass Kollegen immer die interessanteren Aufgaben übertragen bekommen, sollte sich überlegen, ob eine Weiterbildung dabei helfen könnte, weitere oder zusätzliche Aufgaben zu übernehmen. Gezielte Schulungen oder Trainings helfen, die Leidenschaft an der eigenen Arbeit neu zu entfachen, Wissen aufzufrischen sowie neue Erkenntnisse zu gewinnen. Daraus lassen sich Kraft und Motivation schöpfen, um Aufgaben engagiert anzugehen oder gewohnte Arbeitsabläufe in einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Ein weiterer Pluspunkt besteht darin, dass es Vorgesetzten den Willen verdeutlicht, Verantwortung zu übernehmen.

Kommunikation hilft
Anstatt darauf zu warten, dass sich von allein etwas an der Situation ändert, sollten Unterforderte ein offenes Gespräch mit dem Vorgesetzten führen und klar kommunizieren, dass zusätzliche Aufgabenbereiche oder mehr Verantwortung dabei helfen, den Joballtag positiver zu gestalten. Es empfiehlt sich auch, die zuvor definierten Ziele dem Chef darzulegen und zu erklären, wo sich ungenutztes Potenzial befindet oder welche Aufgaben im Unternehmen immer liegen bleiben. Eine Recherche dazu, wie bestimmte Prozesse sich sinnvoller gestalten lassen, liefert Argumente für das Gespräch. Der Vorschlag, sich proaktiv um diese Angelegenheiten kümmern zu wollen, beweist der Führungsetage die eigene Motivation.

Weitere Informationen unter www.juergenhoeller.com

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