In jedem Jahrgang steckt Veränderung – Weingut Immich-Batterieberg am 10. Dezember zu Gast im Restaurant „Belle Epoque“

Veröffentlicht von: der reporter
Veröffentlicht am: 21.11.2017 08:29
Rubrik: Urlaub & Reise


Gernot Kollmann favorisiert einen konservativen Stil des Weinmachens. © Holger Bernert
(Presseportal openBroadcast) - (hob) Wer bei der Veranstaltung „Weingut des Monats“ im Romantik Jugendstilhotel Bellevue in Traben-Trarbach seine Weine vorstellen darf, gehört zu den besten Winzern an der Mosel. So auch Gernot Kollmann, der das Weingut Immich-Batterieberg in Enkirch in den acht Jahren seines Schaffens wieder zu altem Ruhm geführt hat. Am Sonntag, 10. Dezember, können die Gäste seine Gewächse im Rahmen eines exklusiven Fünf-Gang-Menüs verkosten.

Obwohl das Weingut Immich-Batterieberg erstmalig im Jahr 908 urkundlich erwähnt wurde, leitet Gernot Kollmann den Betrieb in erster Generation. 2009 hat der studierte Weinbauingenieur das im Besitz der Hamburger Familien Probst und Auerbach befindliche Weingut übernommen. Seither baut der 49-Jährige sehr erfolgreich auf über acht Hektar Rebfläche in den Steilstlagen rund um Enkirch Weine der Extraklasse aus. Wie an der Mittelmosel üblich, sind dies vor allem Rieslinge. Ein geringer Teil der Fläche ist für den Spätburgunder reserviert.

Gernot Kollmann möchte mit seinen Weinen nicht an der Tradition rütteln. Bei der Weinherstellung hegt er einen eher konservativen Stil mit langem Ausbau auf der Hefe, der weitgehend im Holzfass stattfindet. Er setzt dabei auf Spontanvergärung unter Verzicht von Klärhilfen, Schönungen oder Enzymen. Zeit spielt keine Rolle. Schließlich steckt in jedem Jahrgang Veränderung. Auf diese Weise entstehen vor allem trockene Rieslinge wie der Trabener Zollturm. „Die Trauben hängen an 80 Jahre alten, wurzelechten Rebstöcken, die auf grauem Schiefer wachsen“, erzählt der Kellermeister. „Die besten Voraussetzungen für einen feinen, dichten und sehr festen Riesling, der für eine lange Liegezeit geeignet ist.“

Für die Gäste des Galaabends hat Gernot Kollmann weitere Highlights aus seinem Weinkeller dabei. So zum Beispiel einen 2011er Enkirchener Monteneubel Spätburgunder, ein tanninkräftiger Rotwein, der elegant und fein ins Glas kommt. Mit dem Enkirchener Batterieberg Riesling möchte der Winzer das Rad der Geschichte ein wenig zurückdrehen. „Diese Spätlese stammt aus dem Jahr 1983. Der Wein ist eine Hommage an eine Zeit, in der restsüße Weine von der Mosel absolut in waren.“

Für Matthias Meurer ist die Weinzusammenstellung eine erneute kulinarische Herausforderung, die der Küchenchef auch diesmal wieder hervorragend meistern wird. „Ich freue mich ganz besonders auf die Enkirchener Batterieberg Riesling Spätlese, die eine ganz besondere Rarität darstellt. Zu dieser 34 Jahre alten Spätlese bieten wir jungen Roquefort mit Radicchio, pochierte Birne, Croutons aus Fruchtbrot und Sauerrahm an.“ Einen weiteren kulinarischen Glanzpunkt möchte das Küchenteam mit dem Hunsrücker Wildschafrücken mit Rote Beete Carpaccio, Schwarzwurzelpüree, Brombeeren und Cassisglace setzen. „Dazu servieren wir den 2011er Spätburgunder, der von Gernot Kollmann so moseltypisch ausgebaut wurde“, macht Matthias Meurer Lust auf das Menü, das noch um eine süße Überraschung erweitert wurde.

Information und Anmeldung: http://www.bellevue-hotel.de/weingutdesmonats

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