Varilock HY3 und HY4: Blockierstarre Gasfedersysteme für medizinische Transport- und Massageliegen

Veröffentlicht von: Wassenberg Public Relations für Industrie & Technologie GmbH
Veröffentlicht am: 22.11.2017 10:28
Rubrik: Industrie & Handwerk


Der Einsatz von blockierbaren Gasfedern mit Bowdenzug zum Entriegeln der Blockierung erleichtert die Handhabung medizinischer Transport- und Massageliegen enorm. Bild: © Suspa GmbH
(Presseportal openBroadcast) - Suspa hat starr blockierbare Gasfedern speziell für medizinische Notfalltransport- und Massageliegen entwickelt. Die neuen Gasfedersysteme halten hohen Belastungen, auch bei enormer Krafteinwirkung, stand und entlasten außerdem die Rettungskräfte im Arbeitsalltag.
Rückenschäden sind ein häufiger Ausfallgrund für Rettungskräfte, die in ihrem Berufsalltag beim Transport von Patienten ständig belastende Hebebewegungen ausführen müssen. Transportliegenhersteller stehen vor der Herausforderung, komfortable Liegen für die Patienten herzustellen, die gleichzeitig auch die Sanitäter durch optimierte Hubsysteme und Gewichtsreduzierung schonen. Medizinische Transportliegen, sogenannte „Stretcher“, müssen also stabil, leicht, flexibel und komfortabel sein. Die Varilock-Gasfedersysteme von SUSPA wurden entwickelt, um eben diesen Ansprüchen zu genügen.
Flexibilität und Stabilität im „Feldeinsatz“
Für die Anwendung im medizintechnischen Bereich sind die starr blockierbaren Gasfedern Varilock HY3 und HY4 von Suspa ideal geeignet. Die Gasfedern sind äußerst robust und überstehen auch höchste Belastungen, wie sie im Einsatzfeld medizinischer Transportliegen vorkommen, ohne nachzugeben. Kräfteeinwirkungen von bis zu 10 g (Australien: 20 g) müssen die Gasfedern standhalten. Im Rahmen von Crashtests werden die Transportliegen – also auch die verbauten Gasfedern – auf ihre Belastbarkeit getestet und nur für den Einsatz in Rettungswägen freigegeben, wenn sie die Kräfteeinwirkung unbeschadet überstehen. Durch die auf die individuellen Bedürfnisse der Transportliegenhersteller abgestimmten Gasfedersysteme sind die damit ausgestatteten Liegen in der Höheneinstellung flexibel und bis auf Bodenniveau absenkbar. Außerdem können Kopfteil, Körperauflage und Unterschenkelabstützung der Liegefläche ohne Stabilitätsverlust variabel und unabhängig voneinander verstellt werden. Für den Patienten sind diese Komfortfunktionen vergleichbar mit denen eines regulären Krankenhausbettes. Im Unterschied zu diesen sind die Stretcher aber leichter, kompakter und flexibler.
Diese flexiblen Verstellmöglichkeiten sind auch von Vorteil, wenn es um den „Feldeinsatz“ der Stretcher geht, zum Beispiel den Transport in Aufzügen oder engen Treppenaufgängen, da die Gesamtlänge der Liegen durch die verstellbare Auflagefläche im Oberkörper- als auch im Beinauflagebereich verringert werden kann. Die Gasfedern – je zwei für Kopfteil bzw. Unterschenkelabstützung – können platzsparend auf lediglich einer Achse montiert werden, wodurch sie dann denselben Pivot-Punkt hätten. Dies wird möglich durch eine Sonderlösung, die ineinandergreifende L-förmige Anordnung der rohrseitigen Anschlüsse vorsieht. Diese Innovation von Suspa ermöglicht insgesamt eine Gewichtsreduzierung der Notfalltransportliegen und optimiert deren Platzbedarf, was den Anwendern, zum Beispiel Rettungskräften, die Handhabung deutlich vereinfacht. Bei der Entwicklung berücksichtigt Suspa die individuellen Anforderungen der Kunden. So wurden für den Einsatz der Varilock-Gasfedersysteme in medizinischen Transportliegen die Federkennlinien so angepasst, dass sie dem Anwender eine maximale und optimale Kraftunterstützung in jeder Position des Stretchers bieten.
Die Rohre der Gasfedern sind mit 28 mm Durchmesser äußerst massiv. Dadurch wird eine hohe Belastbarkeit gewährleistet. Diese Massivität stellt Entwickler aber auch vor Herausforderungen, da entsprechend auch die Anschlüsse für die Gasfedern stabiler konstruiert werden müssen. Suspa hat Sonderanschlüsse für die Gasfedern entwickelt, um die Materialstärke im Vergleich zum Standardprogramm zu erhöhen, und so auch die Belastbarkeit der hochbeanspruchten Transportliegen gewährleisten zu können. Während in der Regel Augen mit einem 10 mm-Durchmesser verbaut werden, bietet SUSPA für die Varilock-Gasfedern Augen mit einem Durchmesser von 14 mm, um die für die anspruchsvollen Crashtests erforderliche Robustheit zu erreichen. Dabei ist die Einbaulage der Varilock-Gasfedern beliebig, was einen Vorteil für die platz- und gewichtsparende Konstruktion von Transportliegen bedeutet.
Als Systemlösung liefert Suspa die Gasfedern inklusive den entsprechenden Sonderanschlüssen, den Bowdenzügen zum Entriegeln der Blockierung, sowie die Bedienelemente für die Bowdenzüge aus. Somit ergibt sich neben der Vereinfachung der Teilebeschaffung für den Kunden eine perfekt aufeinander abgestimmte Gesamtfunktion.
Auch für Massageliegen ideal geeignet
Die absolut starr blockierbare Gasfeder Varilock HY4 eignet sich auch für den Einsatz bei Massageliegen. Zum einen bietet sie durch die multiplen Verstellmöglichkeiten der einzelnen Liegenteile viele Komfortfunktionen für den Patienten, aber auch für den Behandelnden, da die Varilock HY4 auch bei hoher Druckeinwirkung, wie sie bei einer Massage zuweilen vorkommt, nicht nachgibt.

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