Polizeiübergriff auf Sifu Nihat Atamtürk in seiner Wohnung

Veröffentlicht von: Chinese Boxing Akademie
Veröffentlicht am: 25.11.2017 03:48
Rubrik: Recht & Politik


Sifu Nihat Atamtürk
(Presseportal openBroadcast) - Die Kölner Polizei versuchte am 5.11.2017, ca. gegen 19.40 Uhr ohne Durchsuchungsbefehl in die Wohnung von Sifu Nihat Atamtürk (45), einem Kölner Kampfkunst-Meister, mehrfachen Europameister und Besitzer der Chinese Boxing Akademie, einzudringen, welcher seit Jahren auch mit der Gewerkschaft der Polizei zusammenarbeitet.

Zuvor waren die Polizisten eine Etage höher erfolglos beim Nachbarn und verlangten dass aufgemacht wird. Dann waren sie an der Tür von Sifu Nihat Atamürk. Obwohl die Polizei auf Anfrage von der Ehefrau bestätigt bekam, dass alles Ok sei, wollte sie als Sifu Nihat Atamtürk an der Tür stand in die Wohnung kommen.

Sifu Nihat Atamtürk fragte nach dem Durchsuchungsbefehl und ohne weitere Erklärungen gingen die Beamten auf ihn los. Dabei wurde er zu Boden gezerrt, mit Handschellen gefesselt. Auf den Boden schlug ein Polizist mehrmals auf seine Rippen ein. Sifu Nihat Atamtürk protestierte verbal gegen das Vorgehen, er leistete dabei keinen körperlichen Widerstand und wurde dafür mit Hebel-, Würge und Strecktechniken bestraft. Als Begründung sagten sie nur, „Wir sind die Polizei“. Diese Schikane zog sich über mehr als 15 Minuten. Auch machten sie sich über seine sportlichen Titel lustig. Erst am Ende erklärten die Polizisten, dass sie angeblich einen anonymen Anruf erhalten haben, dass es häusliche Gewalt geben würde. Während dessen betraten die anderen Polizistinnen unerlaubt die Wohnung. Die schockierte Ehegattin wurde von ihren Kindern getrennt und im Schlafzimmer gegen ihren Willen festgehalten. Ihr wurde gedroht, dass wenn sie nicht still ist, sie „die nächste sein wird“.

Gleichzeitig ging eine Beamtin zu den 2 und 4 jährigen Kindern und verhörten die heulende Tochter (4), die teilweise das Ganze mit ansehen musste und unter Schock stand. Die 4 jährige Tochter und auch die Ehefrau müssen nun zur Untersuchung einen Psychologen aufsuchen. Nihat Atamtürk selbst hat sich aufgrund von starken Rippenschmerzen, nach dem Vorfall ins Hospital begeben, wo sich herausstellte, dass seine Rippen geprellt sind.

Der Polizeieinsatz verstößt gegen die Grund- und Menschenrechte. Die Polizei ist unter dem Vorwand "Häusliche Gewalt", gekommen, sie wendeten aber selber Gewalt an und drohten auch der Ehefrau damit. Die Ausübung von Gewalt bereitete den Polizisten viel Freude.

Die Polizei war damit schon bereits zum vierten Male in der Wohnung ohne etwas vorzufinden. Die Ehefrau fragte die Polizistinnen, warum sie Gewalt anwenden. Die Antworten der Polizisten waren unterschiedlich und eigenartig. Während eine Polizistin erklärte, dass sie einen anonymen Anruf erhalten haben, sagte die andere, dass sie wüssten wer angerufen hat. Auf die Gegenfrage der Ehefrau, warum sie dann erst oben beim Nachbarn waren, gab es keine ausreichende Erklärung. Die dritte Polizistin sagte, dass das Auftreten von Sifu Nihat Atamtürk hätte ihnen nicht gefallen. Dies erklärt wohl auch das harte Vorgehen der Polizei.

Die Polizei hat wahrscheinlich diese Aktion gezielt geplant. 4 erfolglose Einsätze, gegensätzliche Aussagen über den Grund ihrer Anwesenheit untermauern dies. Sie waren zuvor eine Etage höher und dann bei Sifu Nihat Atamtürk. Wenn sie erst nach ihrer Aktion die Ausweise verlangen, wie konnten sie da sich sicher gewesen sein, dass sie den richtigen hatten. Sifu Nihat Atamtürk verlangte beim gehen von den Polizisten, ihre Namen und Dienstnummern. Die Polizisten lachten und antworteten, „Du kriegst eine Anzeige von uns, wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt“.

Die Polizei hatte für ihr Vorgehen kein Recht. Weder konnten sie einen „Durchsuchungsbefehl“ vorzeigen, noch bestand „Gefahr in Verzug“. Nihat Atamtürk wurde mit Gewalt dafür bestraft, weil er die Polizei zu Recht in seine Wohnung nicht gelassen hat. Tatsache ist, dass der Vorwurf der häuslichen Gewalt ihm nicht vorgeworfen konnte und daraufhin die Polizei selber gewalttätig wurde und dies dann als, „Widerstand gegen die Staatsgewalt“, ausgelegte.


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