PROGAS informiert: Flüssiggas im Heizkostenvergleich

Veröffentlicht von: PROGAS GmbH & Co. KG
Veröffentlicht am: 29.11.2017 12:56
Rubrik: Umwelt & Energie


(Presseportal openBroadcast) -

Der Energieträger Gas ist nach wie vor die beliebteste Energiequelle zum Heizen. Laut dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) betrug der Anteil von Erdgas, Flüssiggas (Propan) und Bioerdgas im Jahr 2016 rund 49 Prozent im deutschen Wohnungsbestand. Bei den Hausbesitzern "punktet" Gas unter anderem deshalb, weil es per Leitung direkt ins Gebäude gelangt. "In Regionen ohne Anschluss an das Erdgasnetz gehört Flüssiggas zur ersten Wahl, weil es sich problemlos überall hin transportieren lässt", sagt Christian Osthof, Marketingleiter von PROGAS, einem der führenden Flüssiggasversorger in Deutschland.

Propan gehört zu den kostengünstigsten Energieträgern, wenn man die kapital-, betriebs- und verbrauchsgebundenen Kosten berücksichtigt. Dies ergibt sich aus einem aktuellen Heizkostenvergleich im "BUND-Jahrbuch 2018 - Ökologisch Bauen & Renovieren": Verglichen wurden zum Beispiel die Kosten für unterschiedliche Heizsysteme in einem unsanierten, alten Einfamilienhaus mit einer beheizten Wohnfläche von 150 Quadratmetern und einem Heizwärmebedarf von ca. 150 kWh/qm pro Jahr, wenn die alte Ölheizung ohne zusätzliche Dämm-Maßnahmen ersetzt wird (Daten, Stand: 15.8.2017, Dr. Ludger Eltrop, Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart). Bei einer Flüssiggas-Heizungsanlage betragen die jährlichen Gesamtkosten mit Brennwerttechnik (BW) 2.519 Euro pro Jahr - gerade einmal 15 Euro mehr als bei einer Erdgas-Heizung (2.504 Euro pro Jahr).

Die Kombination "Öl/BW" schneidet im Heizkostenvergleich mit 2.348 Euro pro Jahr im Vergleich preisgünstiger ab, verursacht aber deutlich höhere Schadstoffemissionen (CO2-Äquivalente pro Jahr: ÖL/BW 7.843 kg CO2eq/a, Flüssiggas/BW 6.505 CO2eq/a, Erdgas/BW 6.020 CO2eq/a). Am emissionsärmsten erweist sich die Kombination Pellets/Solar (688 CO2eq/a), diese ist mit 3.716 Euro pro Jahr aber auch am kostenintensivsten.

Bildquelle: PROGAS

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