Komplexe Probleme im Team lösen

Veröffentlicht von: GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V.
Veröffentlicht am: 30.11.2017 15:08
Rubrik: Weiterbildung & Schulungen


(Presseportal openBroadcast) - Pisa-Test greift wesentliche Elemente des Projektmanagements auf

Berlin, 30. November 2017 - Die sechste internationale Pisa-Studie hat 2015 in einem zusätzlichen Test erstmals die Fähigkeit von Schülern zum kollaborativen Problemlösen abgefragt. Nun liegt die Auswertung vor. Darin finden sich auch zentrale Aspekte, die dem "Projektmanagement macht Schule"-Ansatz der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V. entsprechen. Die Erhebung identifiziert sie als wesentliche Kompetenzen für gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe nach Schule und Ausbildung. Die Studienergebnisse bestärken somit das Engagement des Verbandes.

Im privaten wie beruflichen Alltag steigt die Notwendigkeit, komplexe Problemstellungen zielführend, personen- und disziplinübergreifend lösen und entsprechende Maßnahmen entwickeln und begleiten zu können. Der Pisa-Test nimmt direkten Bezug auf Kernelemente des Projektmanagements, dessen Systematik hervorragende Möglichkeiten zum Umgang mit derartigen Herausforderungen bietet. Das zeigt sich bereits in der Fragestellung: Kollaboratives Problemlösen definieren die Urheber der Pisa-Studie als "Fähigkeit, sich effektiv und zielorientiert am Lösungsprozess einer Problemsituation mit mindestens zwei Akteuren zu beteiligen, bei dem die Akteure das für die Lösung notwendige gemeinsame Verständnis herstellen und die notwendige gemeinsame Anstrengung aufbringen sowie ihr Wissen, ihre Fertigkeiten und ihre Anstrengungen vereinen."

Projekte machen Zukunft
Die GPM setzt sich aktiv für eine stärkere Projektorientierung an Schulen und Bildungsinstitutionen ein. Mit "Projektmanagement macht Schule" hat sie Materialien und ein Format zur Qualifizierung im pädagogischen Projektmanagement entwickelt, das sowohl Pädagoginnen und Pädagogen, als auch Schülerinnen und Schüler bei der Vorbereitung und Durchführung von Unterrichtsprojekten unterstützt. Kompetenzen wie Teamarbeit, Eigenverantwortung, Selbstorganisation und Selbstwirksamkeit stehen im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln gemeinsam Lösungen für komplexe Problemstellungen und erlangen die Befähigung für das aktive Gestalten der eigenen Zukunft, aber auch für gesamtgesellschaftliche Teilhabe. Die Einbeziehung dieser Kompetenzen in die Pisa-Studie zeigt deutlich, wie relevant Projektlernen und Projektmanagement bei der Förderung von Fachkräftenachwuchs sind. Die Erhebung formuliert projektmanagementrelevante Kompetenzen als einen klaren Anspruch an zeitgemäßes Lehren und Lernen.

Weitere Informationen zu "Projektmanagement macht Schule": http://www.pm-schule.de/

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Über die GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V.
Die GPM ist der führende Fachverband für Projektmanagement in Deutschland. Mit derzeit über 8.000 Mitgliedern, davon rund 375 Firmenmitglieder, aus allen Bereichen der Wirtschaft, der Hochschulen und der öffentlichen Institutionen bildet die GPM das größte Netzwerk von Projektmanagement-Experten auf dem europäischen Kontinent. Durch die Mitarbeit an internationalen Normen und umfangreiche Angebote zur Aus- und Weiterbildung trägt der Fachverband seit 1979 wesentlich zur Professionalisierung und Weiterentwicklung des Projektmanagements in Deutschland bei. Jährlicher Höhepunkt im Veranstaltungskalender der GPM ist das PM Forum in Nürnberg - mit rund 900 Teilnehmern der wichtigste europäische Fachkongress für Entscheidungs- und Verantwortungsträger im Projektmanagement. Mehr Informationen über die GPM unter www.gpm-ipma.de

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