VDW-Symposium im Herzen der Werkzeugmaschineninteressenten Chinas

Veröffentlicht von: Mücke Mediendesign - André Mücke
Veröffentlicht am: 11.01.2018 13:03
Rubrik: Industrie & Handwerk


(Presseportal openBroadcast) - China gehört zu den größten Industrienationen der Welt und unterhält auch zahlreiche Geschäftsbeziehungen mit Deutschland. Gerade im Werkzeugmaschinenbereich ist China für Deutschland ein wichtiger Handelspartner. Nach einer Durststrecke, die längere Zeit anhielt, hat dieser für die deutsche Industrie wichtige Zweig wieder an Fahrt gewonnen. Um den Chinesen zu zeigen, dass Deutschland immer noch groß ist bei den Innovationen hat man sich dazu entschlossen seitens des VDW ein zweites Technologiesymposium im Land der Mitte durchzuführen. Dieses fand vom 27. November bis zum 1. Dezember 2017 statt. Anlässlich dieser Veranstaltung gaben sich in Shenzhen, Chengdu und Tianjin zwanzig Werkzeugmaschinenhersteller aus Deutschland (www.breton.de)ein Stelldichein und präsentierten Hightech Made in Germany. In Shenzhen, Chengdu und Tianjin haben 140 der weltweit 500 größten Konzerne der Welt ihren Sitz. Die Veranstaltungsorte des VDW-Symposiums war daher sehr gut gewählt - Mitten im Herzen der potenziellen chinesischen Konzerne und Käufer von Werkzeugmaschinen aus Deutschland.

Markt boomt

Ein weiterer Grund, warum gerade jetzt eine solche Veranstaltung auf chinesischem Boden stattfindet ist, dass China zurzeit boomt. Dies gilt auch für den Werkzeugmaschinenmarkt. Dieser konnte im 1. Halbjahr 2017 um 4 Prozent zulegen. Bereits im 2. Quartal 2017 haben sich die Importe von China in diesem Bereich kräftig ins Plus bewegt. Für deutsche Importe hieß das eine Steigerung um 18 Prozent. In den Jahren 2015 und 2016 indes waren die Lieferungen rückläufig gewesen. Inzwischen ist Deutschland der Chinas zweitwichtigster Lieferant für Werkzeugmaschinen. Spitzenreiter in dieser Branche ist Japan. Dieses Mal will man auch nicht den Anschluss verpassen.

Anforderungen werden steigen

China benötigt vor allem im Automobilbereich eine hohe Produktionsleistung, gepaart mit stetig steigenden Anforderungen. Die deutschen Unternehmen haben genau das zu bieten. Und zudem auch eine hohe Produktflexibilität. Denn auch die Chinesen verlangen in jüngster Zeit nach effektiveren Verbrennungsmotoren und nach Lösungen bei der E-Mobilität. Die deutschen Werkzeugbauer stellen sich dabei für die Zukunft schon einmal darauf ein, dass es auch weiterhin seitens der Chinesen stetig steigende Anforderungen geben wird.

Unter den zwanzig Teilnehmern des Symposiums gab es auch viele Unternehmen, die nicht nur Maschinen nach China liefern. Sie sind vielmehr auch vor Ort im Service, im Vertrieb, der Schulung, Instandhaltung und sogar der Produktion höchst aktiv. Und die Chinesen sind wissenshungrig. Die 750 Vertreter aus den Bereichen Automobil- und Automobilzulieferindustrie, Maschinenbau, Flugzeugbau und Elektroindustrie verfolgten mit sehr großem Interesse die Vorträge der deutschen Unternehmen, die über neue Maschinen, über Lösungen und den Service referierten. Schlagworte und Lösungen zur Steigerung der Produktivität, der Flexibilität, der Schnelligkeit und der Präzision standen dabei im Mittelpunkt. Von offizieller Seite wurde die VDW-Veranstaltung wohlwollend betrachtet und waren auch angetan vom Angebot der Unternehmen der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie.

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