Blockchain, TGE, ICE, Bitcoin, Ether und jetzt Hashgraph? CLLB erklärt die neue Entwicklung aus dem Bereich der Blockchaintechnologie

Veröffentlicht von: CLLB Rechtsanwälte Partnerschaftsges. mbB
Veröffentlicht am: 22.01.2018 16:38
Rubrik: IT, Computer & Internet


CLLB Rechtsanwälte
(Presseportal openBroadcast) - München, Berlin 19.01.2018
Kaum hat man sich an die Begriffe wie Ether, Bitcoin, TGE, ICO und Blockchain gewöhnt, taucht ein neuer Spieler auf, der die Blockhaintechnologie revolutionieren könnte. Der Hashgraph.
Hashgraph ist nach der Definition seiner Erfinder, der Firma Swirdls Inc., eine “Datenstruktur und ein Konsensus Algorithmus”. Das Unternehmen, das hinter Hashgraph steht, bietet das System derzeit kostenfrei zum Testen an.
Hashgraph ist eine Weiterentwicklung der bereits bestehenden Blockchain Technologie, die vor Allem durch Kryptowährungen wie Bitcoin & Co. sowie die neue Art der Unternehmensfinanzierung über Tokens, das ICO (Initial Coin Offering) bekannt wurde.
Die als Hashgraph bezeichnete, neue Blockchaintechnologie verspricht gleich mehrere positive Eigenschaften:
• Sichere Kommunikation mittels byzantinischer Fehlertoleranz
• Schnelle und kostenfreie Transaktionen
• Integrität und Richtigkeit der Daten
Das Whitepaper zu Hashgraph
Das Whitepaper von Hashgraph erklärt den neuen, grundsätzlich einfachen Algorithmus.
Jeder Teilnehmer im Hashgraph-Netzwerk, synchronisiert seinen auf der Blockchain gespeicherten Wissensstand in regelmäßigen Abständen mit anderen zufällig ausgewählten Teilnehmern derselben Blockchain. Zudem merkt sich Hashgraph, mit welchem weiteren Nutzer er sich bereits ausgetauscht hat und teilt dies bei jeder Synchronisation ebenfalls mit.
Um die Wahrheit, Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen zu verifizieren wird, ähnlich wie bei Bitcoin und den bestehenden Blockchain- und Authentifizierungsverfahren mit digitalen Signaturen gearbeitet.
Eine weitere Besonderheit an Hashgraph ist, dass Transaktionen anhand des aus dem deutschen Steuerrecht bekannten System, des First-In First-Out Prinzips geordnet sind. Es ist also nur der Zeitpunkt entscheidend an dem die Nachricht abgeschickt wurde und nicht eine etwaige Gebühr (Coin) für den jeweiligen Miner. Für die neue Hashgraph Blockchain gibt es daher weder Gebühren, noch erfordert sie Mining. Das ist wohl einer der größten Unterschiede zu den bisherigen Systemen.
Um die Nachrichten auf der Blockchain ordnen zu können, muss zwischen den Teilnehmern ein Konsens (Übereinstimmung) hergestellt werden. Der Hashgraph-Algorithmus löst das Problem der Konsensfindung dadurch, dass die Abstimmungen virtuell durchgeführt werden. So teilt jede Synchronisation dem jeweils anderen Kommunikationsknoten auf der Blockchain mit, welche bisherigen Synchronisationen stattgefunden haben und welche weiteren Transaktionen dem Knoten (nod) bekannt sind. Um zu wissen, welcher Knoten der Blockchain von welchem Ereignis auf welche Weise erfahren hat, wird eine Eigenschaft ermittelt, die im Whitepaper der Erfinder von Hashgraph als „strongly seeing“ definiert wurde.
Das hier verwendete System des Konsensus-Algorithmus kann man als Code verstehen, der verhindert, dass er von außen verändert wird. Dadurch unterscheidet sich der Hashgraph von den aktuellen verwendeten Blockchainlösungen. So können die von Bitcoin & Co, verwendeten Blockchains bereits dann verändert werden, sobald jemand Zugriff auf 51% der Blockchain hat
Die Information darüber, zwischen welchen Knotenpunkt welche Informationen ausgetauscht wurden, werden in einer speziellen Datenstruktur gespeichert die zwischen den Teilnehmern im Netzwerk synchronisiert wird. Diese Datenstruktur ist der Hashgraph.
Anders als die Blockchain für Bitcoin, Ether & Co. ist Hashgraph ist kein dezentrales Netz, da eine elektronische Kontrolle der Teilnehmer in Form eines Registers erforderlich ist.
Kann man Hashgraph kaufen?
Hashgraph ist derzeit noch keine Crytpocurrency (Kryptowährung). Es gibt somit auch noch keine Tokens zu kaufen.
Es ist lediglich ein neuer Algorithmus um Verteilte Systeme zu konstruieren.
Hashgraph steht damit nach Auffassung von Rechtsanwalt István Cocron, von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte, die sich bereits seit geraumer Zeit mit den Themen Blockchain, Crypto, ICO und TGE beschäftigt, weniger in Konkurrenz zu Bitcoin, Ether, oder einer anderen Kryptowährungs-Blockchain, sondern eher in Konkurrenz mit Softwarebibliotheken.
Was sind die Vorteile von Hashgraph?
Die Geschwindigkeit von Hashgraph Transaktionen ist nur auf die Bandbreite limitiert. Bei Tests kam man bereits auf über 240.000 Transaktionen pro Sekunde. Bei Bitcoin sind derzeit nur 6 bis 7 Transaktionen pro Sekunde möglich.
Durch die Zeitstempel des Konsensus Algorithmus sind Transaktionen über Hashgraph nicht manipulierbar. Im Gegensatz dazu, können Miner von Bitcoins z.B. die Reihenfolge von Transaktionen im Block verzögern, oder neue Blocks daran hindern, in die Blockchain einzutreten.
Jeder geschürfte Hashgraph wird tatsächlich geschürft, bzw. errechnet und existiert dann auf der Blockchain. Sollten zwei neue Blocks zur selben Zeit errechnet worden sein, entscheidet die Community welcher der Zwei in die Blockchain aufgenommen wird, und welcher Block wieder gelöscht werden muss.
CLLB Rechtsanwälte wird die Entwicklung in den Bereichen Blockchain, ICO und Hashgraph weiterverfolgen und darüber berichten.

Pressekontakt:

CLLB Rechtsanwälte, Cocron, Liebl, Leitz, Braun, Kainz, Sittner Partnerschaft mbB, Rechtsanwalt István Cocron, Panoramastr.1. 47, 10178 Berlin, Fon: 030 / 288 789 60, Fax: 030 / 288 789 620; Mail: kanzlei@cllb.de, Web: www.cllb.de

Firmenportrait:

CLLB Rechtsanwälte steht für herausragende Expertise auf dem Gebiet des Zivilprozessrechts. Die Ausarbeitung und erfolgreiche Umsetzung einer zielführenden Prozessstrategie ist nicht nur in Großverfahren mit mehreren hundert geschädigten Investoren ein entscheidender Faktor. Auch komplexe Einzelverfahren gerade mit internationalem Bezug können nur durch den Einsatz spezifischer Erfahrung und detaillierter Sach- und Rechtskenntnis optimal geführt werden. Unsere Anwälte sind deshalb mit der Funktionsweise von Finanzprodukten der geregelten und ungeregelten Märkte bestens vertraut, als Kapitalmarktrechtspezialisten ausgewiesen und verfügen über langjährige, d.h. zum Teil mehr als zehnjährige, einschlägige Justizerfahrung vor Gerichten in der gesamten Bundesrepublik. Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte wurde im Jahr 2004 in München gegründet und konnte sich durch zahlreiche Erfolge in aufsehenerregenden Verfahren bereits nach kurzer Zeit etablieren. Beinahe zwangsläufig war deshalb die Erweiterung der Repräsentanz mit Eröffnung eines weiteren Standortes in der Bundeshauptstadt Berlin im Jahr 2007. Neben den vier Gründungspartnern István Cocron, Steffen Liebl, Dr. Henning Leitz und Franz Braun, deren Anfangsbuchstaben für die Marke "CLLB" stehen, ist mit Alexander Kainz seit 2008 ein weiterer Partner für den Mandantenerfolg verantwortlich. Mittlerweile vertreten zwölf Rechtsanwälte von CLLB die rechtlichen Interessen ihrer Mandanten. Sie sind dabei vorwiegend auf Klägerseite tätig und machen für sie Schadensersatzforderungen geltend. Das heißt kurz zusammengefasst: Wir können Klagen.


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