Generationswechsel als Risiko für die Zukunft

Veröffentlicht von: Mücke Mediendesign - André Mücke
Veröffentlicht am: 01.02.2018 10:20
Rubrik: Handel & Wirtschaft


(Presseportal openBroadcast) - Die Nachfolge Frage in Familienunternehmen ist für die Zukunft des Betriebes von zentraler Bedeutung. Meist läuft die Regelung zur Neubesetzung der Spitze, aber nicht ohne Probleme ab. Das scheitern der Nachfolge und die Übergabe an einen neuen Besitzer, ist ein Risiko für den Bestand des Unternehmen und gefährdet meist auch die Arbeitsplätze.

Es erscheint aber besorgniserregend, dass gerade hierzulande viele Unternehmen vor diesem Generationen Wechsel stehen. Eine aktuelle Studie zu dieser Thematik, der K.E.R.N Beratergruppe legt dies offen. Auch die dramatische Alterung der deutschen Chefs überrascht zudem und das unter dem Gesichtspunkt des demographischen Wandel in Deutschland.

Insgesamt 42 Prozent der deutschen Lenker von Unternehmen sind älter als 55

42 Prozent der Entscheider und Chefs sind heute aktuell über 55 Jahre alt. Die geburtenstarken Jahrgänge der Unternehmer denken selbst langsam an die Rente und das erzeugt die steigende Zahl beim Generationswechsel (www.faveris.de)in den kommenden Jahren. Schwer zu lösen scheint dagegen die geeignete Nachfolge zu regeln.

K.E.R.N Partner Holger Habermann fragt dazu, woher die Unternehmer Nachfolger kommen sollen? Unternehmermangel und Fachkräftemangel werden heute durch die Fakten der geburtenschwachen Jahrgänge automatisch erzeugt. Das größte Risiko für Familienunternehmen in der Zukunft besteht bei der Regelung und Organisation eines erfolgreichen Generationen Wechsel.

Dieses Thema betrifft rund 1,5 Millionen Arbeitsplätze

Laut einer Studie steigt bis zum Jahr 2022 die Anzahl kleiner und mittelständischer Unternehmen um 63 Prozent auf eine Zahl von 311.889, die in Deutschland eine Führungskräfte Nachfolge organisieren müssen. So sind demnach rund 1,5 Millionen Arbeitsplätze betroffen.

"Es wird damit letztlich eine Frage der Zukunft diese Nachfolgeregelungen erfolgreich zu organisieren, denn das ist auch die Frage zur weiteren Entwicklung der Innovations- und Wirtschaftskraft in Deutschland", das erklärt Roland Greppmair als K.E.R.N. Partner.

Bis 2021 sind in Oberbayern 12.000 Firmen betroffen

Nach Schätzungen der IHK, sind allein in Oberbayern bis 2021 fast 12.000 Inhaber von Unternehmen von der Lösung der Nachfolge Frage betroffen und das betrifft rund 200.000 Mitarbeiter. Wichtige Informationen zu der Thematik der Unternehmensnachfolge können interessierte Unternehmer am 20. Februar in München bekommen, denn hier findet eine BMW-Veranstaltung mit dem Thema "Unternehmensnachfolge in der Praxis" statt.

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