Heribert Trunk: "Handel und Logistik können nur gemeinsam gegen die globalen Giganten bestehen"

Veröffentlicht von: BI-LOG Warenhotel GmbH
Veröffentlicht am: 19.03.2018 12:24
Rubrik: Handel & Wirtschaft


(Presseportal openBroadcast) - Gerade in Deutschland hat der Mittelstand gute Chancen - Doch er braucht vernetzte Systeme und neue gemeinschaftliche Ansätze

Bamberg, 19. März 2018. Die digitale Transformation wirft gewachsene Strukturen über den Haufen. Und sie ist das Wasser, mit dem die globalen Handelsgiganten kochen. Der Mittelstand kann sehr wohl dagegenhalten - wenn er die digitalen Möglichkeiten ähnlich konsequent nutzt und neue Strukturen und Wertschöpfungsmodelle schafft, meint Hybrid-Logistiker Heribert Trunk. "Die Basis dafür sind vernetzte Systeme, die standardisierte Prozesse und individuelle Lösungen unter einen Hut bringen."

Der Widerstand formiert sich. Je mehr der deutsche Mittelstand erkennt, dass ihn Amazon & Co. zu überrollen drohen, desto mehr innovative Querdenker stecken ihre Köpfe zusammen, um den gemeinsamen Widerstand zu organisieren. Denn eins ist allen klar: Gegen die Marktmacht und die aggressive Wachstumsstrategie der großen Pure Player kommen sie nur mit gemeinschaftlichen Lösungen an.

Dass diese Lösungen nicht warten können, versteht sich fast von selbst. Denn die digitale Transformation entwickelt sich nicht linear, sondern exponentiell. Und sie entzieht sich über weite Strecken der Planbarkeit.

Mut und Entschlossenheit gefragt

"Die globalen Digital-Giganten machen aus dieser Not eine Tugend", so Heribert Trunk, einer der Inhaber des Hybrid-Logistikers BI-LOG mit Sitz in Bamberg. "Sie analysieren das Kundenverhalten, setzen davon ausgehend ständig neue Features und Services auf und kalkulieren bewusst das Scheitern einzelner Ansätze ein. Denn wenn nur einer von zehn Ansätzen durch die Decke geht, hat sich das Scheitern der übrigen neun gelohnt." Im Übrigen lieferten auch die Dinge, die nicht funktionieren, wertvolle Informationen über die Bedürfnisse und Erwartungen des Kunden. "Wenn man die verfügbaren Daten systematisch erfasst und auswertet."

Ähnlich konsequent müssten Deutschlands Handelsunternehmen und Einzelhändler vorgehen. "Was wir brauchen ist Mut und die Entschlossenheit, schnell zu handeln. Und gemeinsame Strukturen zu schaffen, mit denen wir die Erwartungen der Kunden frühzeitig aufgreifen und die Stärken des Mittelstandes in konkrete Dienstleistungen umsetzen."

Ökosysteme statt Einzelkämpfertum

Nicht von ungefähr hat Werner Conrad, Besitzer der Elektronikkette Conrad Electronic, jetzt im Gespräch mit dem Handelsblatt (http://www.handelsblatt.com/my/unternehmen/mittelstand/familienunternehmer/werner-conrad-dieser-mittelstaendler-will-zum-plattformanbieter-fuer-vernetztes-wohnen-werden/20981832.html?ticket=ST-45092-mWWLlLzf09DJGLslIMWH-ap1) angekündigt, er wolle mit Partnern ein Ökosystem bauen, das zumindest für einige Zeit ein Gegengewicht zu Amazon & Co. darstellen könne.

Und die aktuelle Studie von JDA Software " Retail Disruptors Survey 2018 (http://locationinsider.de/was-innovative-haendler-anders-machen/)" benennt drei Faktoren, die innovative Händler auszeichnen:
-Sie liefern qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen (53 Prozent)
-Sie sind reaktionsschneller als die traditionellen Einzelhändler (51 Prozent)
-Sie bieten ein grundlegend neues Kundenerlebnis (42 Prozent)

Mit der zunehmenden Digitalisierung wachse das Bedürfnis der Menschen nach Individualität und Convenience einerseits, auf der anderen Seite aber auch nach Nähe und Verbindlichkeit. "Darauf und auf seine Innovationskraft muss der deutsche Mittelstand setzen", ist Heribert Trunk überzeugt.

Das aber setze eine hoch leistungsfähige IT beim Handelsunternehmen wie beim Logistiker voraus. Und eng vernetzte Systeme, die alle relevanten Informationen zu Kunden und Aufträgen in Echtzeit verfügbar machen. "Nicht zu vergessen einen Logistiker, der das alles leisten und zu wirtschaftlich darstellbaren Konditionen umsetzen kann."

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