Die WKZ Wohnkompetenzzentren über neuerliche Warnungen vor der Immobilienblase

Veröffentlicht von: WKZ WohnKompetenzZentren
Veröffentlicht am: 09.04.2018 17:57
Rubrik: Finanzen & Versicherungen


(Presseportal openBroadcast) - Ludwigsburg, 09.04.2018. „So langsam blickt überhaupt niemand mehr durch. Die einen warnen vor einer Immobilienblase, die anderen monieren das Fehlen von Hundertausenden von Wohnungen und prophezeien weiter steigende Preise. Beim Bürger kommt jedenfalls eines an: Die Kaufpreise von Wohnungen bzw. Häusern und die Mieten liegen auf einem schmerzhaft hohen Niveau“, meint Jens Meier, im Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren.

Warnungen der Bundesbank
Eine neue Studie des Instituts Empirica zeigt beispielsweise, in welchen Städten man nicht mehr investieren sollte, da hier „Rückschlagspotential“ bestehe. „So drohten laut Harald Simons, dem Vorstand des Wohnungsmarktforschers Empirica, Immobilienbesitzern beispielsweise in Bayerns Metropole München die höchsten Preisrückschläge“, ergänzt WKZ-Vorstand Meier. Auch die Bundesbank ist ihrem Monatsbericht Februar vor teilweise extrem steigenden Preisen bei und Häusern und Wohnungen. Da andererseits die Mieten längst nicht so stark gestiegen wären, bestände die Gefahr, dass die Preise in den kommenden Jahren fallen.

Postbank sieht weiter steigende Preise
„Doch nun verkündet die Postbank genau das Gegenteil: In mehr als der Hälfte der 401 deutschen Kreise und Städte können Haus- und Wohnungsbesitzer davon ausgehen, dass ihre Immobilie bis mindestens 2030 an Wert zulegt“, erklärt der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Die Postbank beruft sich hierbei auf eine Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI). „Gerade München sei dabei die Stadt, die in den kommenden zwölf Jahren mit 1,5 Prozent pro Jahr die Spitze der Städte im Hinblick auf Preissteigerungen anführt“, so Meier. Die Studie zur zukünftigen Preisentwicklung führte das HWWI im Auftrag der Postbank für den “Postbank Wohnatlas 2018” durch.

Entwicklung flacht ab
„Einziger Trost dürfte sein, dass auch die HWWI-Studie zu dem Ergebnis kommt, dass in den meisten der untersuchten Städte, so auch in den BIG Seven-Städten die Preise abflachen werden“, so WKZ-Vorstand Jens Meier. Während beispielsweise Berlin im Zeitraum 2016/2017 den stärksten Preisanstieg unter den sieben größten deutschen Metropolen verzeichnete (Plus von 11,4 Prozent), vermuten die Experten des HWWI bis zum Jahr 2030 nur noch Steigerungen von 0,53 Prozent pro Jahr. Dies sei der langsamste Anstieg unter den Big Seven. „Man sollte allerdings berücksichtigen, dass dies nur Annahmen sind. Und diese Annahmen helfen den Menschen wenig, die heute den Wohnungsdruck in Städten wie Berlin, München oder Stuttgart verspüren. Nicht zuletzt stiegen laut Plattform Immowelt die Mietpreise in Berlin in den letzten fünf Jahren um bis zu 50 Prozent. Viele können da nicht mehr mithalten und brauchen dringend Alternativen“, meint der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren abschließend.



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