Zeckenalarm nach einem kalten Winter, Regengüssen und Temperaturanstieg im Frühling

Veröffentlicht von: Intervet Deutschland GmbH
Veröffentlicht am: 12.04.2018 18:56
Rubrik: Gesundheit & Medizin


(Presseportal openBroadcast) - Die Zeckenaktivität im Frühjahr ist von Temperaturanstieg und Feuchtigkeit abhängig: derzeit herrschen ideale Bedingungen - jetzt ist Hochsaison.

Nach einem langen Winter sind die Zecken ausgehungert und machen sich auf die Suche nach ihrer ersten Blutmahlzeit des Jahres. Hunde, Katzen und auch der Mensch sind besonders beliebt. Wenn die Höchsttemperatur an zwei oder drei aufeinanderfolgenden Tagen etwa 10°C erreicht, ist mit den ersten aktiven Zecken (Gemeiner Holzbock, Ixodes ricinus) zu rechnen. Erwachsene Zecken und Nymphen krabbeln aus ihrem Winterquartier und gehen auf Wirtssuche.

Zecken reagieren auch auf Feuchtigkeit. Bei langen Trockenperioden im Frühjahr schützen sich die Zecken vor Austrocknung, indem sie sich in der Laubstreu verstecken.
Regnet es dann wieder, verlassen die Zecken schnell ihr Versteck und suchen verstärkt nach Wirten. Das sind Situationen, in denen die Zeckenaktivität regelrecht explodieren kann.

Streift nun ein Wirtstier vorbei, klammern sie sich blitzartig an diesem fest und suchen anschließend zum Ansaugen geeignete Hautregionen auf, meist an Hals, Ohren und Kopf sowie Schenkel- und Achselhöhlen, wo die Haut besonders dünn ist.

Der eigentliche Zeckenstich hat für die Tiere zwar meist wenig Folgen. Eine sehr viel größere Bedeutung haben Zecken aber als Überträger von gefährlichen, vor allem für den Hund teils lebensbedrohlichen Krankheiten, wie der Borreliose oder der Babesiose. Auch die für den Menschen gefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird durch von Zecken übertragene Viren ausgelöst. In Europa sind Zecken die wichtigsten Überträger für Infektionskrankheiten. Aktuelle Studien weisen darauf hin, dass infizierte Zecken Kälte und Hitze sogar noch besser überleben als Zecken, die nicht infiziert sind.

Eine weitere Studie zeigt, dass in Haushalten mit Haustieren das Risiko eine angeheftete Zecke an einem Familienmitglied zu finden um das 1,8fache steigt im Vergleich zu Haushalten ohne Haustiere. Daher ist zu empfehlen Haustiere nach einem Aufenthalt im Freien auf Zecken abzusuchen. Da Zeckenlarven und -nymphe aufgrund ihrer Größe in der Regel übersehen werden, sollten Hund und Katze mit geeigneten Mitteln, die die Zecken abtöten geschützt werden. Dabei ist auf einen schnell einsetzenden, langanhaltenden und insbesondere lückenlosen Schutz zu achten.

Für einen derartigen Schutz sollten ausschließlich Ektoparasitika angewendet werden, die für die zu behandelnde Tierart geprüft und zugelassen sind. Zeckenschutz Hund (http://www.msd-tiergesundheit.de/)

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